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12.05.2011

23:41 Uhr

Eurovision Song Contest

Harte Konkurrenz für Lena Meyer-Landrut

Die irischen Jedward-Zwillinge stehen im Finale des diesjährigen Song Contests. Lena muss sich auch sonst auf harte Konkurrenz einstellen. Das zweite Halbfinale glich einem Gipfeltreffen der Top-Favoriten.

Die favorisierte Zwillingsband "Jedward" hat es ins Finale geschafft. Quelle: dpa

Die favorisierte Zwillingsband "Jedward" hat es ins Finale geschafft.

DüsseldorfJetzt steht fest, gegen wen sich Lena behaupten muss. Beim Eurovision Song Contest haben sich am Donnerstagabend weitere zehn Nationen fürs Finale qualifiziert.

Dem deutschen „Fräuleinwunder“ steht an diesem Samstag ein harter Wettbewerb bevor: Die seit Tagen hochgehandelten Kandidaten aus Irland, Dänemark, Estland und Schweden gingen ebenso durch die Ziellinie wie die österreichische Vertreterin Nadine Beiler.Mit der 20-Jährigen und deren Song „The Secret Is Love“ steht die Alpenrepublik erstmals seit dem Jahr 2004 wieder in der Grand-Prix-Endausscheidung.

Eine böse Überraschung gab es hingegen für Israel. Die „Diva“ von 1998, die Transsexuelle Dana International, flog raus. Lena konnte die Show ganz entspannt unter den bis zu 18 000 Zuschauern in der Düsseldorfer Arena verfolgen. Als Kandidatin des großen ESC-Finanzierers Deutschland ist sie mit ihrer Elektropop-Nummer „Taken By A Stranger“ automatisch fürs Finale gesetzt. Das gilt auch für die Vertreter von Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien.

Das ABC zum ESC (Teil 1)

A wie Amaury Vassili

Frankreich geht mit dem jungen Opernsänger ins Rennen und hebt sich von den Pop-Beiträgen anderer Länder ab.

B wie Big Five

Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien sind automatisch für das Finale am 14. Mai gesetzt.

C wie „I Can“

Hat nichts mit dem Slogan einer Präsidentenwahl zu tun, sondern so lautet der Titel der britischen Boygroup Blue.

D wie Düsseldorf

Setzte sich als Austragungsort gegen die Millionenstädte Berlin und Hamburg durch.

E wie Englisch

Die meisten Teilnehmer verzichten auf ihre Muttersprache und singen auf Englisch.

F wie „Feel your heart beat“

Für den ESC sollen die Herzen höherschlagen - legt zumindest das diesjährige Motto nahe.

G wie Gastgeber

Durch den Abend werden Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab führen.

H wie „Haba Haba“

Der Titel des norwegischen Beitrags. Mit „Boom Boom“ tritt Armenien an, mit „Da Da Dam“ Finnland, mit „Ding Dong“ Israel.

I wie Israel

Startet zum zweiten Mal mit der transsexuellen Dana International an, die bei ihrer Grand-Prix-Premiere 1998 gewann.

Durchatmen durften am Donnerstagabend auch die Techniker der ARD. Gab es noch beim ersten Halbfinale am Dienstag eine peinliche Panne, so ging nun alles glatt. Beim ersten Semifinale waren die Kommentatoren in Deutschland rund 20 Minuten nur über eine knarzende Telefonleitung zu hören. Auch in anderen Ländern gab es Probleme.

Die zweite Halbfinalshow glich einem Gipfeltreffen von Lenas gefährlichsten Konkurrenten. Dazu gehören vor allem die irischen Jedward-Zwillinge aus Irland - Markenzeichen: ihre steil in die Höhe frisierten blonden Haare. John and Edward Grimes, wie die beiden eigentlich heißen, verdienten sich mit ihrer Bühnenshow „im Turnen eine Eins bis Zwei“, wie der langjährige Grand-Prix-Kommentator Peter Urban meinte. Ob sich die wild hin- und herhüpfenden Zwillinge in ihrer rot glitzernden Fantasie-Uniform auch im Finale behaupten können, ist allerdings fraglich.

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