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02.09.2015

15:00 Uhr

„Everest“ eröffnet Filmfest

Bergsteigerdrama in Venedig

An diesem Mittwoch startet das Festival Venedig in seine 72. Ausgabe. Los geht es mit dem in 3D gefilmten Drama „Everest“ mit Jake Gyllenhaal und Jason Clarke. Im Wettbewerb konkurrieren 21 Filme um den Goldenen Löwen.

Jason Clarke als Rob Hall in einer Szene des Kinofilms „Everest“. Das Bergsteigerdrama eröffnet das 72. Filmfestival Venedig. dpa

Filmfest Venedig - "Everest"

Jason Clarke als Rob Hall in einer Szene des Kinofilms „Everest“. Das Bergsteigerdrama eröffnet das 72. Filmfestival Venedig.

VenedigDas Bergsteigerdrama „Everest“ mit Jake Gyllenhaal eröffnet an diesem Mittwoch das 72. Filmfestival Venedig. Das in 3D gefilmte Werk basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt von einer Gruppe, die beim Aufstieg auf den höchsten Berg der Welt von einem Unwetter überrascht wird und ums Überleben kämpfen muss. Zu den weiteren Stars des Films gehören Keira Knightley, Josh Brolin und Jason Clarke. Das Filmfest Venedig ist das älteste der Welt und gehört zu den wichtigsten der Branche.

„Everest“ des Isländers Baltasar Kormákur läuft beim Festival außer Konkurrenz. Im Wettbewerb werden in den folgenden Tagen 21 Filme zu sehen sein, die um den Goldenen Löwen konkurrieren. Mit Spannung erwartet wird zum Beispiel „The Danish Girl“ des Briten Tom Hooper („The King's Speech“). Darin spielt Eddie Redmayne (Oscar für „Die Entdeckung der Unendlichkeit“) eine der ersten Transsexuellen, die sich in den 1930er Jahren einer geschlechtsangleichenden Operation unterzog.

Zu den weiteren Beiträgen gehören Cary Fukunagas Kindersoldatendrama „Beasts of No Nation“ und „Rabin, the Last Day“, in dem Amos Gitai die Ermordung des israelischen Ministerpräsidenten Izchak Rabin thematisiert. Für Luca Guadagninos „A Bigger Splash“ werden Tilda Swinton, Ralph Fiennes und Dakota Johnson („Fifty Shades of Grey“) erwartet.

Deutsche Regisseure sind in diesem Jahr nicht im Wettbewerb vertreten. Zwei Filme wurden allerdings aus Deutschland koproduziert: Atom Egoyans Nazi-Rächer-Drama „Remember“ mit Christopher Plummer, Bruno Ganz und Jürgen Prochnow sowie Alexander Sokurows „Francofonia“ über den Pariser Louvre zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Außer Konkurrenz laufen noch „Spotlight“ mit Michael Keaton, „Black Mass“ mit Johnny Depp und Benedict Cumberbatch sowie „Go With Me“ mit Anthony Hopkins.

Die Festival-Hauptpreise werden am 12. September von einer internationalen Jury vergeben, zu der auch die deutsche Schauspielerin Diane Kruger gehört. Jury-Präsident ist der mexikanische Regisseur Alfonso Cuarón, der das Festival vor zwei Jahren mit dem Weltraumdrama „Gravity“ eröffnete. Der Film mit Sandra Bullock und George Clooney gewann später sieben Oscars.

Von

dpa

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