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24.01.2014

08:18 Uhr

Fernsehmoderator

Markus Lanz räumt Fehler ein

Markus Lanz hat auf die Kritik an seinem Gespräch mit der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht reagiert: Er bedauere sein energisches Nachfragen. In einem längeren Telefonat habe er sich bei Wagenknecht entschuldigt.

Markus Lanz in Bedrängnis: Die Online-Petition unter dem Motto „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!“ hatten bis Freitagmorgen über 150.000 Menschen unterschrieben. dpa

Markus Lanz in Bedrängnis: Die Online-Petition unter dem Motto „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!“ hatten bis Freitagmorgen über 150.000 Menschen unterschrieben.

BerlinDer Fernsehmoderator Markus Lanz (44) hat nach Kritik an seinem Gespräch mit der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht Fehler eingeräumt: „Wenn das energische Nachfragen zu rustikal und sogar persönlich war, dann bedaure ich das“, sagte Lanz am Donnerstagabend dem Branchendienst „DWDL.de“. Dies habe er ihr bereits in einem längeren Telefonat gesagt, zitierte ihn der Dienst.

Nach der „Markus Lanz“-Ausgabe vom 16. Januar im ZDF hatte eine Zuschauerin eine Online-Petition gegen den Talkmaster gestartet. Diese Aktion im Internet unter dem Motto „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!“ hatten bis Freitagmorgen über 150.000 Menschen unterschrieben.

Nach dem Eindruck seiner Kritiker hatte Lanz die Politikerin in der Sendung immer wieder abrupt unterbrochen. Der Journalist Hans-Ulrich Jörges sprang ihm dabei als Gast der Sendung zur Seite. „Allein durch die Konstellation - also, eine Frau gegen zwei Männer - entstand zwangsläufig der Eindruck: Das ist jetzt unfair. Weil aber Frau Wagenknecht jemand ist, der sich sehr kraftvoll wehren kann und das auch tat, habe ich das in diesem Moment nicht so eingeschätzt. Mein Fehler“, sagte Lanz. Er werde daraus lernen.

Von

dpa

Kommentare (16)

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Account gelöscht!

24.01.2014, 10:42 Uhr

Wer Lanz mal genau betrachtet bemerkt, dass er ein Knöpfchen im Ohr hat und irgend eine "schlaue" Stelle ihm hin und wieder vorbrummt, was er fragen soll. Da er nicht so schnell denken wie hören kann, kommen eben diese blitzartigen "hochintelligenten" und "passenden" Fragen. Nicht mehr und nicht weniger.

Goebbels

24.01.2014, 11:03 Uhr

Markus Lanz hat sich bis auf die Knochen blamiert. Auch die Wahl der Gäste war nicht besonders klug. Wenn jemand fragt "warum die Krisenländer nicht die Währungsunion verlassen?" dann zeigt dies dass er keine Ahnung hat, die Währungsunion dar man nicht verlassen, oder man muss die EU gleichzeitig verlassen. In Deutschland scheint wieder den primitiven deutsch-national Zeitgeist die Oberhand zu gewinnen. Die Vorstufe zum NS?

hoppla

24.01.2014, 11:19 Uhr

Zitat : „Wenn das energische Nachfragen zu rustikal und sogar persönlich war, dann bedaure ich das“, sagte Lanz

- schon wegen dieser Aussage sollte man Lanz rausschmeissen !

Es waren keine Nachfragen, sondern Unterbrechungen unverschämter, in Arroganz nicht zu überbietender Art !

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