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29.01.2008

17:12 Uhr

Film-Marathon in Berlin

Viel Hollywood-Prominenz auf der Berlinale

Scarlett Johansson, John Malkovich, Ben Kingsley - die Liste der Hollywood-Stars auf der diesjährigen Berlinale ist lang. Auch die Freunde angelsächsischer Altherrenbands dürften ab dem 7. Februar auf ihre Kosten kommen: Zur Präsentation von Martin Scorseses Stones-Dokumentation „Shine A Light“ haben die Altmeister persönliches Erscheinen angekündigt.

Der Stones-Dokumentarfilm "Shine A Light" eröffnet das FestivalFoto: rtr

Der Stones-Dokumentarfilm "Shine A Light" eröffnet das FestivalFoto: rtr

HB BERLIN. Rockstars und Hollywoodgrößen satt: Zu den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen in Berlin hat sich neben den Rolling Stones, Madonna und Patti Smith auch Neil Young angekündigt, wie Festival-Direktor Dieter Kosslick am Dienstag sagte. Für Glanz und Glamour werden vom 7. bis 17. Februar auch zahlreiche Film-Größen wie Penélope Cruz, Scarlett Johansson, John Malkovich und Ben Kingsley sorgen. Die deutsche Hollywood-Aktrice Diane Kruger ist Mitglied der achtköpfigen Jury.

Die 58. Berlinale beginnt am 7. Februar gleich mit einem Paukenschlag: Martin Scorseses Dokumentarfilm „Shine A Light“ über die Stones eröffnet das Festival. Auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast am Potsdamer Platz werden neben dem Regisseur Band-Leader Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ron Wood erwartet. In den darauf folgenden Tagen werden unter anderem Willem Dafoe, Eric Bana, Natalie Portman, Kristin Scott Thomas, Mia Farrow, Tilda Swindon, Isabella Rossellini, Emily Watson sowie der indische Bollywood-Star Shah Rukh Khan erwartet. Angekündigt sind auch deutsche Stars wie Doris Dörrie, Otto Sander, Moritz Bleibtreu, Hannelore Elsner und Elmar Wepper.

Mit der Berlinale-Kamera werden der österreichische Schauspieler Karlheinz Böhm und sein deutscher Kollege Otto Sander ausgezeichnet. Böhm werde am 13. Februar für sein Wirken im deutschen Film und für sein humanitäres Engagement als Gründer der Organisation „Menschen für Menschen“ geehrt, teilte die Berlinale mit. Sander soll am 15. Februar für seine Verdienste um den Film und sein langjähriges Filmschaffen ausgezeichnet werden.

In das Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären gehen in diesem Jahr 21 Produktionen aus 19 Ländern, fünf stehen zudem außer Konkurrenz im Wettbewerb. Chancen dürfen sich auch zwei deutsche Filme ausrechnen. Doris Dörries bereits beim Bayerischen Filmpreis ausgezeichnete Drama „Kirschblüten Hanami“ mit Elmar Wepper und Hannelore Elsner sowie „Feuerherz“ von Senait Mehari.

Ein Bären-Sieger steht bereits fest: Der italienische Regisseur Francesco Rosi wird am 14. Februar mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Im Mittelpunkt der Retrospektive steht in diesem Jahr der 1983 gestorbene spanische Regisseur Luis Bunuel mit einer umfassenden Werkschau seiner Filme. Insgesamt gibt es in allen Sektionen 384 Filme zu sehen, elf mehr als 2007.

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