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23.01.2007

15:00 Uhr

Filmpreise

„Das Leben der Anderen“ für Oscar nominiert

Der deutsche Film „Das Leben der Anderen“ ist für einen Oscar nominiert worden. Damit hat das Drama um den Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler, der Oppositionelle in der DDR erst bespitzelt und dann deckt, die Chance auf den weltweit wichtigsten Filmpreis.

HB LOS ANGELES. Das Stasi-Drama des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck ist einer von fünf Anwärtern in der Sparte „bester nicht englischsprachiger Film“. Das gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (Ampas) am Dienstag in Los Angeles bekannt. Die Trophäen der amerikanischen Filmakademie werden am 25. Februar zum 79. Mal vergeben.

„Das Leben der Anderen“ ist bereits mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet worden und erhielt sieben Lolas beim Deutschen Filmpreis 2006. Bei der Verleihung der Golden Globes, die vom Verband der ausländischen Presse in Hollywood vergeben werden, ging der Streifen jedoch leer aus.

Florian Henckel von Donnersmarck tourt bald mit seinem Film durch die USA. Am 9. Februar läuft der Streifne zuerst in Los Angeles und New York, später dann landesweit an. Für den Regisseur beginnt damit eine „Provinz-Tour“ quer durch die USA. Donnersmarck freut sich auf die Begegnung mit Amerikanern in kleineren Städten. „Dadurch dass wir keine amerikanischen Stars haben, muss man den Leuten den Film halt nahe bringe, in dem man zu ihnen reist.“ Nach seinen ersten Erfahrungen bei Filmvorführungen in den USA muss er dabei nicht einmal Stasi-Aufklärung leisten. „Ich bin schon erstaunt wie viel die Menschen doch wissen und sich mit dem Thema beschäftigt haben.“

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