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14.10.2012

21:10 Uhr

Frankfurt

Buchmesse profitiert von Privatbesuchern

Im Rampenlicht standen Herr Schwarzenegger und Frau „Shades of Grey“, E. L. James. Hinter den Kulissen wurde um Bestseller von morgen gefeilscht, China sorgte für Debatten, Neuseeland ließ es regnen.

Besucher auf der 64. Frankfurter Buchmesse. dapd

Besucher auf der 64. Frankfurter Buchmesse.

FrankfurtDie Frankfurter Buchmesse kann ein kleines Besucher-Plus verbuchen - dank der privaten Bücherfans. Insgesamt kamen mit knapp 282.000 Menschen 0,6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, teilten die Organisatoren der weltgrößten Bücherschau am Sonntag mit. Während es 1,6 Prozent weniger Fachbesucher waren, machte es der Ansturm des allgemeinen Publikums wieder wett: 2.000 (3 Prozent) private Bücherfans mehr wurden gezählt. Im vergangenen Jahr hatten 280.000 Menschen die Bücherschau besucht. Insgesamt waren etwa 7300 Anbieter aus rund 100 Ländern vertreten.

Die Buchmesse sieht sich für die Zukunft gut gerüstet. „Je globaler das Geschäft mit Büchern wird, desto größer wird das Bedürfnis, sich mindestens einmal im Jahr auf dieser Welt persönlich zu begegnen - und zwar in Frankfurt“, sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder.

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Die Buchmesse wird von einer Tochtergesellschaft des Börsenvereins organisiert. Juergen Boos, Direktor der Buchmesse, erklärte: „Trotz der wirtschaftlichen Krise in Südeuropa waren alle wichtigen Vertreter des internationalen und europäischen Publishing hier in Frankfurt.“

Die Schwerpunkte hätten sich verschoben, sagte Buchmesse-Sprecherin Katja Böhne. Fachveranstaltungen, zum Beispiel über Social-Media-Kampagnen, würden stark nachgefragt. „Dadurch, dass der Handel als Zwischenvermittler immer häufiger außen vor bleibt, müssen sich die Verlage direkt an den Leser wenden.“ Der Rechtehandel werde immer wichtiger. Das Zentrum für die Literaturagenten ist weiter gewachsen: Rund 100 Agenten mehr als im Vorjahr absolvierten Termine im 30-Minuten-Takt.

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Die Verkaufszahlen der Verlage liegen bislang unter dem Vorjahr. „Es ist ein schwierigeres Jahr als 2011“, sagte der Sprecher der Verlagsgruppe S. Fischer, Martin Spieles. Trotzdem sind die Verlage für den Jahresendspurt optimistisch: Viele haben für das wichtige Weihnachtsgeschäft bestsellerverdächtige Autoren im Programm. „Es ist eine Tragödie, dass es wahnsinnig viele gute Bücher gibt, aber die Leserschaft nicht weiter wächst“, stellte Hanser-Verleger Michael Krüger fest.

Kommentare (1)

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14.10.2012, 21:37 Uhr

"Der exil-chinesische Autor Liao Yiwu (54), erhielt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der mit 25 000 Euro dotiert ist. Er nutzte die Verleihung zu einer Abrechnung mit dem Regime seines Heimatlandes und attackierte zugleich den Westen."


Dieser Mensch ist wie ein Licht im Dunkel der Nacht.

Aber hat man ihn auch über das Imperium des Westens aufgeklärt? Vielleicht wird er ja auch noch Zeuge der Massaker, die uns noch erwarten?

Hätten wir ein anderes Geldsystem, wären all diese Schreckensreiche des Bösen nicht möglich.

Darum kämpft man auch so verzweifelt um den Dollar und um den Euro. Diese Blutwährungen und deren Schöpfung durch die Privatbanken ist die Geisel zur Verskklavung der Menschen.

Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen kann man kein Imperium des Bösen mehr aufbauen. Darum wehren sich unsere Politiker so vehement dagegen.

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