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04.08.2013

12:38 Uhr

Hollywood

DeGeneres moderiert Oscar-Verleihung

Durch die Gala des bedeutendsten Filmpreises der Welt führt im kommenden Jahr die amerikanische Fernsehmoderatorin Ellen DeGeneres. Für sie ist es der zweite Auftritt bei den Oscars – ihr Vorgänger hatte keine Lust mehr.

Einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood hat Ellen DeGeneres seit Herbst 2012. dpa

Einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood hat Ellen DeGeneres seit Herbst 2012.

Los AngelesDie Oscar-Akademie hat schon oft daneben gegriffen. Das Publikum gähnte gelangweilt, als 2010 die angegrauten Schauspieler Alec Baldwin und Steve Martin im Doppelpack die Oscars moderierten. 2011 stand mit James Franco und Anne Hathaway ein junges Team verkrampft auf der Bühne, der erhoffte frische Wind blieb aus. 2012 kramten die Oscar-Verleiher den in die Jahre gekommenen Komiker Billy Crystal hervor, er hatte es seit 1990 schon acht Mal getan.

Mit Seth MacFarlane, dem Schöpfer der bissigen TV-Cartoon-Serie „Family Guy“, bewies die Oscar-Akademie im vergangen Februar Mut. Er ist schlagfertig und seine Witze gehen oft unter die Gürtellinie. Mit mehr als 40 Millionen US-Zuschauern war sein Oscar-Debüt recht erfolgreich, doch MacFarlane handelte sich mit seinem beleidigendem Humor auch heftige Kritik ein. Ein zweites Mal wollte er nicht. Der Komiker twitterte bereits Ende Februar - kurz nach der Oscar-Gala - dass er „auf keinen Fall“ zurückkehren werde.

Die Oscar-Moderation gilt in Hollywood als Schwerstarbeit. Jedes Jahr wird die Bekanntgabe des Gastgebers für die nächste Show mit Spannung erwartet. Am Freitag verkündete das Gremium im Beverly Hills das Oscar-Comeback für die US-Moderatorin Ellen DeGeneres (55). Eine sichere Wahl, kommentierten die Branchenblätter. Die offen lesbische Moderatorin, Schauspielerin und Autorin hatte sich bereits 2007 auf der Oscar-Bühne bewährt. Am 2. März 2014 will sie es erneut wagen.

Sie seien „begeistert“, sagten die Produzenten der Gala laut Mitteilung. „Es gibt wenige Stars, die Ellens Talent für Comedy und zudem ihre große Wärme und Menschlichkeit haben.“ Die frisch gewählte neue Vorsitzende der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die Afroamerikanerin Cheryl Boone Isaacs, prophezeit eine „unterhaltsame, fesselnde und lustige Show“.

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