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30.08.2016

03:06 Uhr

Hollywoodstar

Gene Wilder an den Folgen von Alzheimer gestorben

Gene Wilder ist tot. In den 1970er und 1980er Jahren zählte er zu Hollywoods bekanntesten Komikern. Mit skurrilen Komödien wie „Frankenstein Junior“ und „Is' was, Sheriff?“ brachte er Millionen Zuschauer zum Lachen.

Nachruf

Schauspieler Gene Wilder ist Tod

Nachruf: Schauspieler Gene Wilder ist Tod

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New YorkDer amerikanische Schauspieler und Komiker Gene Wilder ist tot. Er sei am Sonntagabend in seinem Haus in Stamford im Staat Connecticut an Komplikationen infolge von Alzheimer gestorben, teilte sein Neffe Jordan Walker-Pearlman am Montag mit. Bei Wilder sei die Krankheit bereits vor drei Jahren diagnostiziert worden, doch sei er damit nicht an die Öffentlichkeit getreten, um seine Fans nicht zu enttäuschen. Wilder wurde 83 Jahre alt. Zahlreiche Kollegen und Weggefährten wie Mel Brooks, Steve Martin und Billy Crystal würdigten den Darsteller.

Wilder war der Star in vielen Komödien von Mel Brooks. Mit seinen mal lockigen, mal wirren Haaren und launigen Glupschaugen spielte er oft durchgeknallte Typen wie sie nur ein Regisseur wie Brooks erfinden konnte. Zu besichtigen war das etwa in „Frankenstein Junior“ von 1974, jener Horror-Parodie auf eine Wiedererweckung des Monsters. Oder in der Showbiz-Komödie „The Producers“ (dt. Frühling für Hitler) von 1968, die ihm für seine Verkörperung des scheuen Buchhalters Leo Bloom eine Oscar-Nominierung einbrachte.

In „Der wilde wilde Westen“ gab Wilder wiederum auf brillante Art einen versoffenen Revolverhelden, mit seiner Rolle in „Carlie und die Schokoladenfabrik“ („Willy Wonka & the Chocolate Factory“) eroberte er ab 1971 die Herzen der Kinder der Welt. Seine wohl verrückteste Darbietung: In Woody Allens Komödie „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten“ mimte Wilder den Therapeuten, der eine Affäre mit einem Schaf hat.

Auch mit dem im Jahr 2005 verstorbenen Richard Pryor arbeitete Wilder zusammen: Das gegensätzliche Paar lief in „Trans America Express“ (1976), „Zwei wahnsinnig starke Typen“ (1980), „Die Glücksjäger“ (1989) und „Das andere Ich“ (1991) zu komödiantischer Höchstform auf.

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