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23.05.2017

11:12 Uhr

House of Cards

Wie Präsident Trump eine Kultserie aufmischt

VonAstrid Dörner

Die neue Staffel der Kult-Serie House of Cards startet am 30. Mai. Das Handelsblatt hat die ersten zwei Folgen vorab gesehen. Es gibt verblüffende Parallelen zur Realität. Und einen Streit ums Honorar der Schauspieler.

DüsseldorfAchtung, im Artikel gibt es ein paar Hinweise darauf, wie die neue Staffel beginnt. Wer sich die Überraschung nicht kaputt machen will, sollte auf der zweiten Seite weiterlesen.

Es sind noch zwei Wochen bis zur Präsidentschaftswahl. Frank und Claire Underwood sind machthungrig wie eh und je. Doch es ist längst nicht gesichert, dass der US-Präsident, der seine First Lady zur Vize-Präsidentin machen will, im Amt bleiben kann. Das Power-Paar wirkt angespannt zu Beginn der fünften Staffel von „House of Cards“.

Der Hauptdarsteller Frank Underwood, gespielt von Kevin Spacey, und seine Frau Claire, gespielt von Robin Wright, setzen alles daran, ihre neue Strategie umzusetzen. Ihre politische Charme-Offensive haben sie bereits in der vierten Staffel für gescheitert erklärt. Jetzt spielen sie mit der Angst der Wähler.

„Wenn Ihnen etwas in Ihrer Umgebung merkwürdig vorkommt, sei es ein Paket oder eine Person, die fremd wirkt, rufen Sie an“, spricht die First Lady süffisant für einen Wahlkampfspot in die Kameras. Nur die Underwoods können das Land vor Terroranschlägen, Hackerangriffen und anderen Gefahren bewahren, lautet die Botschaft im Wahlkampf.

Klatsch und Tratsch über „House of Cards“

Ein Remake

Die US-amerikanische Serie „House of Cards“ ist ein Remake von der gleichnamigen britischen Variante aus dem Jahr 1990. Diese basierte auf dem Roman von Michael Dobbs.

100 Millionen US-Dollar

Für die Produktion der ersten beiden Staffeln, investierte Netflix rund 100 Millionen Dollar.

Interne Liebschaft

Der Darsteller Michel Gill, der in „House of Cards“ den US-Präsidenten Garrett Walker spielt, ist in der Realität mit Jayne Atkinson verheiratet. Atkinson spielt ebenfalls eine Nebenrolle in der erfolgreichen Webserie.

Der Pfirsich existiert wirklich

Das riesige Abbild eines Pfirsichs, weswegen Hauptdarsteller Underwood in einer Folge der Serie Schwierigkeiten bekommt, existiert wirklich. Er steht in seiner Serien-Heimatstadt Gaffney.

Erster Emmy für Netflix

Mit dem Emmy als bester Regisseur für David Fincher, bekam auch die Streaming-Dienst Netflix den ersten Emmy.

Golden Globe für Underwoods Frau

Die Schauspielerin Robin Wright, die in der Serie Claire Underwood spielt, erhielt 2014 einen Golden Globe Award; in der Kategorie „Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama“.

Obama scherzt über Underwood

In einer öffentlichen Besprechung scherzt US-Präsident Barack Obama über die Serie. Er sagt, er würde sich wünschen, dass die Dinge in der Realität genauso effizient umgesetzt werden könnten, wie es in „House of Cards“ dargestellt ist.

Staffel Drei startet in den USA

Die „House of Cards“-Fans dürften sich bereits freuen, denn die dritte Staffel startet bei Netflix am 27. Februar 2015. Es ist dann circa ein Jahr her, dass der Streaming-Anbieter grünes Licht für die Produktion der Staffel gegeben hat.

Doch die Unterstützung schwindet. Vor dem Weißen Haus stehen Tag und Nacht Demonstranten. Auch in der eigenen Partei, sogar in Underwoods engstem Macht-Zirkel wenden sich die Mitstreiter ab. Und dann ist da noch die „lärmende Presse, die lieber in der Vergangenheit herum schnüffelt als sich auf das zu konzentrieren, was jetzt gerade passiert“, wie Claire Underwood kritisiert.

Auf wen können sich der Präsident und die First Lady noch verlassen?

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Am 30. Mai startet die neue Staffel der preisgekrönten Netflix-Serie. In Deutschland wird sie jedoch zunächst nicht über den amerikanischen Streaming-Dienst zu sehen sein. Die Rechte liegen beim Pay-TV-Sender Sky Atlantic. Viel hat sich verändert seit dem Beginn der vierten Staffel im vergangenen März, auch im wahren Leben.

Die Polit-Serie, die eigentlich an das Leben der Clintons angelehnt war, weist plötzlich Parallelen zur Trump-Regierung auf. Ist das gewollt? Spacey winkt ab. „Wir machen uns nie wirklich Gedanken über die Frage, ob die Serie das aktuelle Zeitgeschehen trifft oder nicht“, sagte er im Gespräch mit dem Magazin „Hollywood Reporter“.

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