Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.05.2012

09:30 Uhr

Internetspiel

Rund 8000 Spieler haben „Tatort“-Mörder überführt

Etwa 8,4 Millionen sahen am Sonntag den Ludwigshafen-„Tatort“. Seitdem können Krimi-Fans im Internet weiter ermitteln. Bis Dienstag taten dies 80.000 Menschen, rund 8000 kamen dem Mörder auf die Schliche.

Ulrike Folkerts als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal liegt in einer Filmszene mit verbundenen Augen auf dem Waldboden und wird von ihren Entführern bedroht. dpa

Ulrike Folkerts als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal liegt in einer Filmszene mit verbundenen Augen auf dem Waldboden und wird von ihren Entführern bedroht.

StuttgartRund 8000 Spieler sind dem „Tatort“-Mörder im Internetspiel zum Krimi bereits auf die Schliche gekommen. Das Interesse an der Aktion rund um den vom Südwestrundfunk (SWR) produzierten Film „Der Wald steht schwarz und schweiget“ sei nach wie vor sehr groß, sagte am Dienstag eine Sprecherin des Senders. Bis Dienstagnachmittag (15 Uhr) hätten mehr als 80.000 Fans an der Aktion teilgenommen. Sie läuft noch bis zum 20. Mai.

„Tatort+“ ist eine Erweiterung des SWR-Krimis mit den Ermittlern Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Mario Kopper (Andreas Hoppe), der am Sonntag in der ARD ausgestrahlt wurde und etwa 8,4 Millionen Zuschauer ab 20.15 Uhr hatte. Interessierte können unter anderem über das soziale Netzwerk Facebook die Rolle der Fahnder übernehmen und Indizien zu dem Fall sammeln.

Die Reaktionen auf das Spiel seien nach wie vor sehr positiv, sagte die Sprecherin. Lediglich über technische Schwierigkeiten habe es Beschwerden gegeben. Das Interesse an der ersten Online-Ermittlung war zu Beginn am Sonntagabend so groß, dass kurzzeitig sogar der Server zusammenbrach.

Auch zum Film selbst habe es nicht viele negative Rückmeldungen gegeben: „Der eine oder andere war vielleicht enttäuscht“, sagte die SWR-Sprecherin. „Aber das war nicht die Mehrheit.“

Unterdessen kursiert im Internet bereits die Lösung des Spiels. „Wir finden das schade“, sagte die Sprecherin. „Aber wir hoffen, dass die Leute sich nicht den Spaß verderben lassen und weiter spielen.“

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×