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13.02.2014

20:21 Uhr

Italienisches Design

Möbel mit Strahlkraft

VonBettina Beckert

Im Münchner Auktionshaus Quittenbaum kommt Ende Februar eine attraktiv bestückte Offerte mit Murano-Glas und italienischen Designklassikern zum Aufruf. Auf die Bieter wartet auch ein umfangreiches Leuchtenangebot.

Den beleuchteten Sofatisch "Bazaar" entwarf die Künstlergruppe Superstudio für Giovanetti, Pistoia. Quittenbaum Kunstauktionen GmbH

Den beleuchteten Sofatisch "Bazaar" entwarf die Künstlergruppe Superstudio für Giovanetti, Pistoia.

MünchenItalienisches Design und Murano-Glas bilden die Schwerpunkte einer interessanten Offerte, die am 25. Februar 2014 bei Quittenbaum in München zum Aufruf kommt. Eines der Highlights ist die berühmte grasgrüne Wohnlandschaft „Pratone“ der Grupo Sturm. Sie entstand 1986 in einer limitierten Auflage von 200 Stück. 12.000 bis 14.000 Euro werden für das kultige „Wiesenstück“ erwartet. Es ziert auch das Katalogcover. Breit aufgestellt ist das Leuchtenangebot. Hier gibt es Klassiker wie die „Cometa“ von Ettore Sottsass, die auf 5.000 bis 6.000 Euro taxiert ist oder eine  Stehleuchte von Gio Ponti, die er 1962 für das Hotel „Parco die Principi“ in Sorrent entwarf (9.000 bis 10.000 Euro).  Für junge Sammler gibt es aber auch schöne Stücke im dreistelligen Eurobereich. Licht als Gestaltungsmittel setzte auch die Architektengruppe „Superstudio“ 1968  bei ihrem Sofatisch „Bazaar“ ein, der auf 5.000 bis 6.000 Euro taxiert ist.

Sammlung Michael Michalsky

Der Modedesigner Michael Michalsky trennt sich von 21 Stücken seiner Designsammlung. Unter ihnen finden sich einige Sitzmöbel wie der berühmte „Tube chair“ von Joe Colombo (3.000 bis  3.500) oder zwei Entwürfe seiner japanischen Kollegin Rei Kawakubo. Sie greift mit ihrem Sessel „Louis XIV“ barocke Formen auf. Doch die ungepolsterte Sitzfläche bricht die geschwungene Silhouette (3.000 bis 4.000).

In der Sektion „Moderne Kunst“ ist der Sofatisch „Blue“ von Yves Klein mit 17.000 bis 18.000 Euro das höchst taxierte Werk. Kleins Witwe Rotraut Klein-Moquay begann um 1963 mit dieser Edition nach einem Entwurf von Yves Klein.

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