Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.07.2011

10:33 Uhr

Kino

Harry Potter lässt es noch mal krachen

Todesangst, blutsaugende Halb-Menschen und sogar ein Ausflug ins Jenseits: Der letzte "Potter" geizt nicht mit Drama, Action und Spezialeffekten.

In "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil II" steht der finale Kampf mit dem bösen Zauberer Voldemort im Mittelpunkt. Quelle: dapd

In "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil II" steht der finale Kampf mit dem bösen Zauberer Voldemort im Mittelpunkt.

Harry Potter ist tot. Nein, er lebt - oder ist er irgendwo dazwischen? Ganz genau lässt sich das im letzten Abenteuer des Magiers „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil II“ nicht immer sagen. Denn im Finale der seit 2001 laufenden Filmserie wird es der Romanvorlage entsprechend ziemlich dramatisch. Am Ende wird die große Frage beantwortet, auf die vor allem die Leserschaft einst angstvoll wartete, als 2007 der letzte „Harry Potter“-Roman der britischen Autorin Joanne K. Rowling erschien: Stirbt Harry, oder bleibt er am Leben?

Wer das Buch noch nicht gelesen hat und das Ende noch nicht kennt, für den wird es wirklich spannend. Die Entscheidung der Filmemacher, das siebte und letzte Band „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ in zwei Teile zu splitten, hatte nicht nur Freunde. Das Ganze sei ein künstliches Herauszögern, ein Versuch, noch mehr Millionen mit dem Harry-Potter-Markennamen zu machen, hieß es von einigen Seiten. Das Produktionsteam hielt dagegen, dass im siebten Buch einfach zu viel passiere, um es in einem einzigen Film würdigen zu können. Umso mehr Platz blieb nun im zweiten Teil des letzten „Potter“-Werks, um einzelne Szenen liebevoll auszugestalten.

Dabei geht es stellenweise ziemlich heftig zu. Mehrere brutale Szenen machen den Film definitiv zu einem Abenteuer für Jugendliche und nicht mehr für Kinder. Professor Snape wird grausam von einer Schlange getötet. Ein Getreuer aus dem Gefolge des bösen Zauberers Voldemort wird gezeigt, wie er Blut aus dem Hals einer dem Tod geweihten Schülerin saugt.

Überhaupt ist der Tod allgegenwärtig. Wie auch im Buch ist die Auseinandersetzung mit dem Verlust von Freunden, Familienmitgliedern und dem eigenen Leben eines der großen Themen. Bei aller Nachdenklichkeit gibt es dabei aber auch Trost: So erfährt Harry, dass seine toten Eltern immer bei ihm sind, auch wenn er sie nicht sieht. Der sonst so schüchterne und tollpatschige Neville Longbottom (Matthew Lewis) tritt Voldemort mutig gegenüber und verkündet, dass er zwar alle guten Zauberer töten, die Erinnerung an sie und ihre Präsenz aber niemals auslöschen könne.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×