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18.01.2005

16:28 Uhr

Kölner Museen zeigen Kunst aus Schokolade

Avantgarde aus Schokolade

Die „Creme“ der zeitgenössischen Bildhauerei beteiligt sich an der Ausstellung „Kunst in Schokolade“, die vom 17. März bis 19. Juni im Kölner Museum Ludwig und dem Schoko-Museum der Stadt gezeigt wird.

HB KÖLN. Etwa 20 Künstler haben im Auftrag der beiden Museen Kleinplastiken geschaffen, die derzeit in je zwei Exemplaren in Schokolade gegossen und identisch in beiden Häusern gezeigt werden, sagte eine Sprecherin des Museums Ludwig am Dienstag.

Zu den international bekannten Kunst-Konditoren gehören der amerikanische Pop-Pionier Claes Oldenburg ebenso wie der Exil-Russe Ilya Kabakov, die Plastiker Isa Genzken, Louise Bourgeois, Thomas Schütte oder Rosemarie Trockel.

Schokolade habe in den vergangenen Jahrzehnten auf viele Künstler eine besondere Faszination ausgeübt; mit der Ausstellung soll dieser süßen Spur in der jüngeren Kunstgeschichte nachgegangen werden, erklärte die Museumssprecherin. Noch sei nicht entschieden, ob die Schoko-Plastiken nach Ausstellungsende für die Nachwelt konserviert werden sollen. Entsprechende Verfahren seien bei diesem Werkstoff kompliziert. Zum Naschen laden die beiden Museen aber auf keinen Fall ein, enttäuscht das Museum alle kulturell ambitionierten Leckermäuler: „Die Kunstwerke werden aus einer besonderen Schoko- Mischung gegossen, die eher ungenießbar ist.“

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