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05.01.2013

10:56 Uhr

Kunstmesse Brüssel

Die 58. Brafa zieht internationale Händler an

VonOlga Grimm-Weissert

Die 58. Brüsseler Antiquitäten- und Kunstmesse Brafa beweist Internationalität und zieht Händler und Käufer aus aller Welt an. Dennoch bewahrt sie ihre eigene Note.

Ambete-Reliquar-Statue: Ganz bedeckt mit Messing-Blättern

Ambete-Reliquar-Statue: Ganz bedeckt mit Messing-Blättern

BrüsselBereits zum zehnten Mal öffnet die Brüsseler Antiquitätenmesse Brafa ("Brussels Antiques & Fine Arts Fair") die Tore der 14 000-Quadratmeter-Halle des ehemaligen Postgebäudes Tour & Taxis in Brüssel. Vom 19. bis 27. Januar offerieren 128 Galeristen dort ein eklektisches Angebot. Seit dem Wechsel ins Tour & Taxis im Jahr 2004 verbessert sich die Messe von Jahr zu Jahr. Denn die Riesenhalle mit der geschmackvollen, jedes Jahr wechselnden Dekoration, den günstig verteilten Bars und dem modernen Restaurant bietet neben dem Messeangebot belgische Lebensqualität.

Besonders die finanzstarken belgischen sowie die anreisenden französischen und deutschen Sammler ziehen immer mehr internationale Aussteller an, die ein breites Spektrum an Sammelgebieten ausbreiten. Neben den 53 belgischen Galeristen stellen die Franzosen mit 47 Ausstellern das nächstgrößte Kontingent. Aus England und Deutschland kommen je fünf Galeristen: Brenske aus München, Roswitha Eberwein aus Göttingen, Rainer Jungbauer aus Straubing, Tillman Roatzsch aus Haag und Jörg Schuhmacher aus Frankfurt. Aus Italien reisen vier, aus der Schweiz, Spanien, Monaco je drei Händler und aus Ungarn, Holland und Kanada je ein Galerist an.

Mit 75 ausländischen Ausstellern (im Verhältnis zu 53 Belgiern) beweist die Brafa Internationalität, ohne auf ihre spezifisch belgische Note zu verzichten. Ihr neuer Leiter, der 40-jährige Harold t'Kint de Roodenbeke, beabsichtigt, die internationale Komponente weiter auszubauen. Er berücksichtigt die Entwicklung des Kunstmarkts genau und passt ihr die Sektionen an: Zum Beispiel führt das wachsende Interesse für archäologische Objekte, wie die beachtliche Anzahl an Auktionen dieses Segments in Paris beweist, zur Beteiligung von acht Galeristen dieser Spezialität.

Angeführt von Phoenix Ancien Art, Genf, über die seit Jahren in Brüssel präsente Roswitha Eberwein, Göttingen, deren Tochter Antonia von Paris aus arbeitet, zum jungen David Ghezelbash, Paris. Die präkolumbische Kunst ist mit den Pariser Galerien Mermoz (Santo Micali) und der Galerie 1492 (dem Jahr der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus) vertreten.

Außerdem sind Brüssel und Paris die Hochburgen für Tribal Art. Dementsprechend sind sechs Galeristen auf der Brafa präsent: die Lokalmatadoren Didier Claes, Serge Schoffel, Pierre Dartevelle und Adrian Schlag, der Kanadier Jacques Germain und auch wieder Alain de Monbrison aus Paris.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

05.01.2013, 15:33 Uhr

Dans le flux la mélodie....

Gentiment,
comme le son
de la neige
qui donne le
matin, comme
la voix du soleil
qui chante
avec toi dans
l'aube d'une
pensée....

Francesco Sinibaldi

Account gelöscht!

05.01.2013, 15:33 Uhr

Dans le flux la mélodie....

Gentiment,
comme le son
de la neige
qui donne le
matin, comme
la voix du soleil
qui chante
avec toi dans
l'aube d'une
pensée....

Francesco Sinibaldi

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