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01.03.2012

10:52 Uhr

12 Stunden in München

Mia san mia, mit Kunst und Bier

VonYavi Bartula

Die „nördlichste Stadt Italiens“ hat alles, was das anspruchsvolle Touristen-Herz begehrt: künstlichen Luxus und intuitive Lebensfreude, herrliche Natur und kühlen Beton, Entspannung und Action, Geschichte und Zukunft.

Das Hofbräuhaus – vielleicht eine der bekanntesten Kneipen Deutschlands. Und selbst diejenigen, die weder Bier noch überfüllte Hallen mögen, müssen hier unbedingt einmal vorbeischauen. Einmal richtig bayerisches Flair genießen. Yavi Bartula

Das Hofbräuhaus – vielleicht eine der bekanntesten Kneipen Deutschlands. Und selbst diejenigen, die weder Bier noch überfüllte Hallen mögen, müssen hier unbedingt einmal vorbeischauen. Einmal richtig bayerisches Flair genießen.

MünchenEs gibt ein Problem. Genau genommen ein Luxusproblem, das sich früher oder später wie folgt in unseren Köpfen artikuliert: Städtetrips vs. Strandurlaub. Ein Gegensatz, bei dem sich die Geister und manchmal auch Ehepaare scheiden. Stadtbesichtigungen erfordern körperlichen und organisatorischen Aufwand, Sonnenbäder ein entspanntes und geduldiges Gemüt.

Doch es gibt einen Ort, der nun alle Bedürfnisse und damit auch Streithähne eint: München. Die Stadt hat zwar immer noch kein Meer und nicht immer Sonne, versprüht aber mit dem Zusammenspiel von praller Natur und kommerziellen Attraktionen pures Urlaubsfeeling. Und bewegen müssen Sie sich auch nur, wenn Sie wollen. Klingt gut? Es wird sogar noch besser.

München ist aber nicht nur die vielleicht ehefreundlichste Stadt Deutschlands, sondern auch eine der gemütlichsten. Das liegt sicherlich ein wenig an der bayerischen Gelassenheit, zum anderen aber bestimmt auch daran, dass München es seinen Besuchern wirklich einfach und die Sehenswürdigkeiten unkompliziert zugänglich macht.

Wen der Gedanke an Sightseeing trotzdem stresst, überlässt das Denken am besten jemand anderem. Oder ganz zeitgemäß: etwas anderem – zum Beispiel einer App. Diese praktische Entscheidungs- und Orientierungshilfe für Iphone und Ipad hat München im Januar erst gelauncht, bereichert damit App-hängige und entlastet genervte Planungsmuffel. Wer nicht weiß,  wohin, fragt sein Smartphone und das zeigt ihm den Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit, Bank oder Bar.

Kein Iphone, keine App. Kein Problem, denn da weiß München ebenfalls Rat. Sie müssen nur selbstständig den Weg zum Bahnhof finden, wo ein großer blauer Doppeldeckerbus auf Sie wartet und Sie dann zu den Sehenswürdigkeiten fährt. So viel vorab: die organisierte Tour durch München ist ein wahrer Genuss – wenn Sie es sich denn nicht mit den netten Ticketdamen verscherzen.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

01.03.2012, 13:04 Uhr

Grundsätzlich sehr schöner Artikel, nur eine Anmerkung:

Im Bereich Wissenswertes über München steht:

"Das Braune Haus
...war die Parteizentrale der NSDAP und ist heute die Hochschule für Musik und Theater."

Im alten Führerbau ist heute die Musikhochschule untergebracht, das Braune Haus steht nicht mehr, auf der Stelle auf der sich das Braune Haus befand, wird aktuell das NS-Dokumentationszentrum realisiert.
Allerdings kann man sich diese Info auch aus dem Artikel erschließen, deshalb nur der Vollständigkeit halber...

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