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03.09.2012

10:27 Uhr

Bürokleidung

Wenn zu viel Sexappeal der Karriere schadet

VonMarie Mertens
Quelle:styleranking.de

Über Erfolg im Job entscheidet nicht nur das fachliche Können, sondern auch das Outfit. Das Credo für Frauen in Führungspositionen lautet: Weniger ist mehr, „Sex sells“ war gestern. Modisches Vorbild: Angela Merkel.

Modisches Vorbild: Angela Merkel weiß, wie sich Frau in Spitzenposition zu kleiden hat. AFP

Modisches Vorbild: Angela Merkel weiß, wie sich Frau in Spitzenposition zu kleiden hat.

Düsseldorf„Weit geöffnete Blusen, tief ausgeschnittene Shirts und hohe Schlitze sowie extrem kurze Röcke werden mit Erotik assoziiert und haben im Job-Alltag nichts zu suchen. Je mehr Haut ich zeige, desto unseriöser und unprofessioneller wirke ich“, so Kniggeexpertin und Personalitycoach Uta Todenhöfer. Die übliche Marketingstrategie „Sex sells“ funktioniert im Job nicht.

Ein zu tiefes Dekolleté kann dem ersehnten Schritt auf der Karriereleiter sogar im Wege stehen, weiß die Expertin. Besonders in sehr männerlastigen Branchen wie technischen Berufen oder der Politik sollte Frau sich nicht zu tief dekolletiert kleiden. Da gilt: Wer - egal ob Mann oder Frau - im Business arbeitet, muss auch nach Business aussehen.

Mit einem klassischen Outfit liegt man als Frau im Joballtag immer richtig. In Berufen, die hauptsächlich von Männern dominiert werden, fühlen sich viele Frauen entsprechend im Hosenanzug wohl. Ebenso kleiden sich Frauen in höherer beruflicher Position wie Geschäftsführerinnen, Politikerinnen und Managerinnen eher konservativ.

In kreativen Berufen darf gerne modisch experimentiert werden. Outfits, die zu viel Haut zeigen, sind aber auch hier der Karriere nicht förderlich. Dekolletés sollten in allen Branchen und Positionen maximal auf Achselhöhe enden.

Eine große Rolle spielt die Qualität der Stoffe. Das Outfit sollte auch noch nach einem Zehnstundentag frisch und gebügelt aussehen. Gesprächs- und Geschäftspartner assoziieren nämlich unbewusst Knitter und Falten mit Inkompetenz, weiß Todenhöfer. Enorm wichtig ist auch eine sehr gute Passform der Kleidung.

„Die Proportionen müssen stimmen, die Ärmel sollten die richtige Länge haben und der Stil der Kleidung muss auf die Persönlichkeit im Rahmen des jeweiligen Dresscodes der Branche abgestimmt sein.“ Die Fragen, die man sich dabei stellen muss, sind: In welcher Branche arbeite ich? Wie sieht die Corporate Identity des Unternehmens aus? Wer sind meine Kunden? Was möchte ich erreichen? Und nicht zuletzt: Wie sieht mein persönlicher Stil aus? Die Expertin rät: „Signalisieren Sie durch Ihre Kleidung Kompetenz.“

Kommentare (9)

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clara

03.09.2012, 10:49 Uhr

wer Angela Merkel als Stilikonen bezeichnet, der muss ehrlich an Geschmacksverirrung leiden.

Angie ist die schlecht gekleideste Frau weltweit.

Da gibt es andere, viel bessere Beispiele. Ich nenne da nur einige Königshäuser, Frau Schrade , die Lebensgefährtin unseres Bundespräsidenten Gauck, Frau Springer usw, usw,.

Amalia

03.09.2012, 11:40 Uhr

[+++Beitrag wurde von der Redaktion gelöscht+++]

manfredauer

03.09.2012, 11:41 Uhr

Wer so etwas schreibt, macht inzwischen zum Glück Verluste. Schreiben Sie nur so weiter. Ich stehe bereits in den Startlöchern für ein besseres Angebot für Ihre früheren Leser. Mit wahren Inhalten und besseren Autoren. Qualität hat noch immer alles überstanden.

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