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09.12.2011

12:22 Uhr

Digitale Rundum-Strategie

„Voice of Germany" mit Rekord-Zuschauerzahl

Die Quoten steigen: Bei den 14- bis 49-Jährigen holte „The Voice of Germany" am Donnerstag erstmals mehr als 30 Prozent Marktanteil. Ein Grund für den Erfolg ist die umfangreiche digitale Strategie von ProSieben/Sat1.

DüsseldorfDie neue Castingshow „The Voice of Germany“ wird immer stärker: Am Donnerstagabend schalteten um 20.15 Uhr 5,21 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 16,8 Prozent) die Sendung auf ProSieben ein. In der für den Münchner Privatsender wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer betrug der Marktanteil 30,9 Prozent - ein Rekordwert, mit dem sich höchstens die RTL-Dschungelshow „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ oder „Das Supertalent“ zu besten Zeiten messen können.

Mit 3,96 Millionen Zuschauern verpasste die Show, die abwechselnd auf Sat1 und ProSieben ausgestrahlt wird, die 4-Millionen-Marke im jungen Publikum nur knapp. 450.000 mehr als in Vorwoche hatten zugesehen. Auch im Gesamtpublikum gewann die Show mit neuem Rekord: Erstmals sahen mehr als 5 Millionen zu, konkret 5,21 Millionen.

Auch das direkt im Anschluss ausgestrahlte Boulevardmagazin „red!" profitierte von dem Rekord der Show und griff die Themen wieder auf: 1,91 Millionen bescherten ProSieben ab 22.30 Uhr 20,6 Marktanteil und Platz 4 im Tages-Ranking.

Bei der Show ist das Gesangsniveau hoch: Peinliche Auftritte wie die Zuschauer sie von „Das Supertalent" oder „Deutschland sucht den Superstar" kennen, fehlen. Die Sänger und Sängerinnen wollen die Jury - Nena, Xavier Naidoo, Ex-Reamonn-Sänger Rea Garvey sowie Alec „Boss" Völkel und Sascha „Hoss" Vollmer von der Band The BossHoss - allein mit ihrer Stimme überzeugen. Die Stars sehen die Kandidaten nicht, können sich aber für sie allein aufgrund der Stimme entscheiden.

Es treten aber nicht nur absolute Newcomer auf - die gibt es zwar auch, wie die 19-Jährge Tiziana - aber Sänger, die schon einmal auf großen Bühnen gestanden haben und Plattenverträge abgeschlossen hatten, aber wieder aus dem Rampenlicht verschwunden sind. So wie Ken Miyao, der von 2003 bis 2008 Mitglied der Band Overground war, oder Michael Schulte, der der YouTube-Community bekannt ist. Seine Videos wurden millionenfach angeklickt.

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