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30.12.2013

12:17 Uhr

Dress for Success

Gewinn in windelweicher Währung

VonInge Hufschlag

2014 wird ein echtes Wettbewerbsjahr: Nicht nur im Fußball spielen Männer um die Weltmeisterschaft. Gesucht wird auch der Wickel-Weltmeister.

Darunter steckt immer ein kühler Kopf, Baby! dpa

Darunter steckt immer ein kühler Kopf, Baby!

Schon mal was von Anlegetechnik gehört? Nein, wir bewegen uns nicht im Bereich Geldanlage. Es geht vielmehr um eine möglichst gewitzte Wickeltechnik. Die kann durchaus auch gewinnbringend sein. Also, Väter, aufgepasst: 2014 wird nicht nur das Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Auf dem Terminkalender steht auch eine Windel-WM, und zwar zur Kindermodemesse „The little Gallery“ in Düsseldorf. Ein Wettbewerb, den die Fashioncommunity styleranking zusammen mit der Igedo Company für Eltern-Blogger ausrichtet. Die treffen sich am Sonntag, 12. Januar 2014, am Rhein in einem eigens für die Messe eingerichteten ElternBlogger Café zum Wettwindeln.

Früh übt sich Dress for Success. Trainiert und wettbewerbsmäßig gewickelt wird an Babypuppen. Dabei geht es sowohl um Schnelligkeit als auch um Geschicklichkeit: Wer zieht sein Baby-Model am schnellsten aus, wickelt es fachgerecht und kleidet es auf dem schnellsten Weg wieder an. Es lockt ein Gewinn in windelweicher Währung: Ein Drei-Monatsbedarf ist dem Wickel-Weltmeister sicher.

Handelsblatt-Autorin Inge Hufschlag schreibt über Mode und Lifestyle. Quelle: Alexander Basta

Handelsblatt-Autorin Inge Hufschlag schreibt über Mode und Lifestyle.

Einen Gewinn versprechen sich von einem solchen Wettbewerb natürlich auch die Windelhersteller. Schließlich geht es hier um einen 700-Millionen-Euro-Markt. Dabei wird der Düsseldorfer Wettbewerb von einem der kleinen Anbieter gepampert: der Marke babylove der Drogeriemarktkette dm.

Babys first Dress gibt es zwar auch in unterschiedlichen Materialien und Größen, doch die sind – mal abgesehen von den bonbonbunten und lustig gemusterten Schwimmwindeln – noch nicht so sehr der Mode unterworfen. Rund 6000 von solchen saugfähigen Wegwerf-Outfits verbraucht laut Statistik ein Baby in seinen ersten Jahren. Die Kosten dafür bewegen sich zwischen 1000 und 2000 Euro. Marktbeherrschend sind mit rund 70 Prozent Marktanteil Procter & Gamble. Deren Marke Pampers ist fast ebenso zum Gattungsbegriff geworden wie Tempo für Papiertaschentücher oder Tesa für Klebestreifen.

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