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30.06.2012

11:56 Uhr

Dress for Success

Wo der Ball die Locken hat

VonInge Hufschlag

Zum Meistertitel hat es zwar nicht gereicht. Doch auf eines können die deutschen Jungs stolz sein: Beim internationalen Frisurenvergleich schneiden sie mit Abstand am besten ab. Ein Sommermärchen für die Haare.

Sitzt auf dem Platz und auch bei der Pressekonferenz: Mario Gomez volle Haarpracht. dpa

Sitzt auf dem Platz und auch bei der Pressekonferenz: Mario Gomez volle Haarpracht.

„So ein Tag, so wunderschön wie heute“ war das leider nicht beim Halbfinale gegen die Italiener. Doch bei ihren Auftritten war unsere Mannschaft mehr als halberfolgreich. Und sehenswert: Du hast die Haare schön! Warum sonst gucken immer mehr Frauen gerne Fußball(er)? Spätestens seit David Beckham in Hochglanzmagazinen aufläuft, werden aus Sportskanonen Stilikonen. Die zeigen der Welt, wo der Ball die Locken hat.

Inzwischen gibt es wohl kaum noch einen Kleinstadt-Coiffeur, der während der EM nicht von seinem Lokalblatt befragt worden ist, wie viele Männer nach dem Spiel den Salon stürmen mit dem Wunsch: „Einmal Mario Gomez bitte.“

Der Look von Super-Mario jedenfalls ist Sieger der EM-Frisurenmeisterschaft: An den Seiten kurz, am Oberkopf etwas länger. Damit kann man spielen – bis es so herrlich unfrisiert aussieht. Starfriseur Udo Walz warnte zwar zu viel Gel, da könne beim Kopfball das Leder leicht abrutschen, aber wann kommt das schon mal vor …

Schwieriger wird es mit der langen Version, die bei der Frisuren-EM den zweiten Platz machte: Conan der Barbar steht eben nicht Jedem. War vielleicht auch eher ein Tipp der Mannschafts-Psychologen: Stürme dem Gegner mit wehender Mähne entgegen, damit schüchterst du ihn urinstinktiv ein, verwirrst ihn zumindest. Samaras jedenfalls schüttelte sein Haupt vor und nach jedem Angriff wie ein wildes Pony. Der soll sich ja sogar Schuhcreme in die Haare schmieren.

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