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10.05.2011

11:12 Uhr

Ehe-Aus

Schwarzenegger und Shriver trennen sich

Erst Silberhochzeit, nun droht die Scheidung: Maria Shriver hat Ehemann Arnold Schwarzenegger verlassen. Die Trennung des Vorzeigepaares kommt überraschend, könnte aber mit Arnies Rückkehr ins Filmbusiness zu tun haben.

Los AngelesArnie als Single? Mit dieser neuen Schwarzenegger-Rolle hatte in Hollywood niemand gerechnet. Die überraschende Nachricht von der Trennung der Eheleute Arnold Schwarzenegger (63) und Maria Shriver (55) machte in der Nacht zum Dienstag schnell die Runde. „Zur Zeit leben wir getrennt, während wir an der Zukunft unserer Beziehung arbeiten“, teilte das Paar der „Los Angeles Times“ mit. Shriver hat die gemeinsame Villa in dem Nobelort Brentwood bei Los Angeles bereits verlassen. Kein Wunder, dass der 25. Hochzeitstag am 26. April nicht mehr groß gefeiert wurde.

Es gab Anzeichen, dass es zwischen dem Ex-Gouverneur von Kalifornien und der Nichte des ermordeten demokratischen US-Präsidenten John F. Kennedy kriselte. Seit dem Ende seiner „Governator“-Amtszeit im Januar jettete der gebürtige Österreicher alleine durch die Welt. Nach Brasilien, Nigeria, London, Cannes und zum Skilaufen nach Val d'Isère, listete die „Los Angeles Times“ auf. Shriver machte Urlaub auf den Bahamas und reiste mit Sohn Patrick zu Universitäten an der US-Ostküste.

Sie wollten sich weiter gemeinsam um ihre vier Kinder kümmern, betonten die Promi-Eltern in ihrer Mitteilung. Die älteste Tochter ist 21, der jüngste Sohn 13 Jahre alt. Über die eigene Zukunft gab es nur vage Worte. Dies sei eine Zeit „großen persönlichen und beruflichen Wandels“. Schwarzenegger hat signalisiert, dass er wieder als Schauspieler vor der Kamera stehen will, vielleicht sogar in einer weiteren „Terminator“-Folge.

Als der Polizistensohn aus Graz in den 1970er Jahren die damals 21-jährige Kennedy-Nichte bei einem Tennisturnier kennenlernte, war er bereits als „Mister Universum“ berühmt. Er ließ als Bodybuilder die Muskeln spielen, sie wollte als Reporterin Karriere machen. Krasser hätte der Gegensatz nicht sein können. Der konservative Republikaner - mit dickem Akzent - wickelte die liberale Demokratin um den Finger. Als sie 1985 ihre Verlobung bekanntgaben, witzelte eine US-Zeitung mit der Schlagzeile: „,Barbar' wird Mitglied des Kennedy-Clans.“ Da war Schwarzenegger in Hollywood bereits als „Conan, der Barbar“ berühmt.

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