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03.09.2014

13:59 Uhr

Enrique Iglesias

Was Fußball mit Orgasmus zu tun hat

Frauenschwarm, Herzensbrecher, Sexsymbol: Der spanische Latino-Sänger Enrique Iglesias kann noch mehr. Launische Antworten geben zum Beispiel. Und erklären, warum er kein Problem hat, über Sex zu singen.

Bejubeln Real Madrids Stars einen Treffer, freut sich auch Enrique Iglesias mit. So sehr, dass der Sänger einen Torerfolg mit einem Orgasmus vergleicht. ap

Bejubeln Real Madrids Stars einen Treffer, freut sich auch Enrique Iglesias mit. So sehr, dass der Sänger einen Torerfolg mit einem Orgasmus vergleicht.

Enrique Iglesias befeuert seinen Ruf mit teils anzüglichen Texten und freizügigen Videos. Der gebürtige Madrilene ist der Sohn des Schlagersängers und früheren Frauenschwarms Julio Iglesias. Der Latino-Sänger („Bailamos“,„Hero“) ist seit 2001 mit der russischen Ex-Tennisspielerin Anna Kurnikowa (33) liiert und lebt mit ihr in Miami. Das aktuelle Album des 39-Jährigen heißt „Love & Sex“.

Ein Hacker hat in den USA pikante Fotos und Videos von vielen weiblichen Stars ins Netz gestellt. Sprechen Sie und Ihre Freundin Anna Kurnikowa darüber?
Ja, es ist alles sehr bedauerlich und ein massiver Eingriff in die Privatsphäre. Es führt dir vor Augen, dass du in dieser digitalen Welt sehr vorsichtig sein musst. Alle Bilder, die du aufnimmst, könnten irgendwie publik werden.

Sie nutzen soziale Medien wie Facebook und Instagram. Achten Sie auch dort auf Privateinstellungen und Passwörter?
Ja, da pass ich auf. Ich würde natürlich keine Bilder hochladen, die mich bloßstellen könnten. Es gibt Bilder, die privat bleiben sollten und welche, die veröffentlicht werden können. Man sollte sie im besten Fall aufteilen und seine privaten Bilder so sicher wie möglich aufbewahren.

Nacktfotos geklaut? Tipps für Surfer!

Aus der Cloud geklaut?

Dutzende private Nacktfotos von Stars wie Jennifer Lawrence und Rihanna kursieren derzeit im Internet – geklaut und verbreitet von Hackern. Vermutlich wurden die Aufnahmen bei einem Angriff auf den Online-Speicherdienst iCloud von Apple erbeutet. Wer – ganz privat, nackt oder angezogen – seine Fotos nicht in fremden Händen oder auf fremden Internetseiten wiederfinden will, sollte einige Dinge beachten.

Quelle: afp

Was ist iCloud?

ICloud ist der Online-Speicherdienst des US-Konzerns Apple. Solche Speicherdienste gibt es auch von zahlreichen anderen Anbietern. Daten werden dabei nicht auf dem Computer zu Hause abgelegt, sondern auf Servern des Anbieters. In solchen „Clouds“ (Wolken) können Daten aller Art gespeichert werden, also Dokumente, Tabellen, Videos und Fotos. Der Vorteil einer Cloud ist, dass von überall mit vielen verschiedenen Geräten darauf zugegriffen werden kann.

Sind Clouds ein sicherer Speicherplatz?

Da Nutzer über das Internet auf eine Cloud zugreifen, sind die Daten zunächst so sicher, wie die verwendeten Passwörter. Je simpler das Passwort, umso einfacher ist es für Hacker, es zu knacken. Aber auch das beste Passwort schützt nicht, wenn sich Cyberkriminelle direkten Zugang zu den Servern der Anbieter oder zu deren Datenbanken verschaffen, in denen alle Benutzernamen und Passwörter gespeichert sind.

Wie kann ich meine Daten und Fotos schützen?

Zunächst sind gute Passwörter sind wichtig. Ansonsten gilt: Egal wo ich meine Fotos speichere, am besten hinterlege ich sie verschlüsselt. Vor allem Daten, die in die Wolke verschoben werden, sollten vorher verschlüsselt werden, rät der Datenschutzexperte Holger Bleich vom Computermagazin „c't“. Dazu gibt es Programme, die zum Teil kostenlos Daten aller Art chiffrieren, sowohl für die Cloud als auch für den eigenen Computer oder externe Festplatten.

Was ist am sichersten?

Am sichersten seien Verschlüsselungsprogramme, bei denen der Schlüssel zur Chiffrierung nicht zentral beim Anbieter sondern lokal beim Nutzer liege, sagen Experten. Der eigene Computer sollte außerdem mit einem guten Virenschutz ausgestattet sein, da über Viren Dritte an Daten gelangen können.

Drohen beim Handy besondere Gefahren?

Bei Handyfotos sollten Nutzer besonders vorsichtig sein, rät Bleich. Zunächst könne ein Handy und alle darauf gespeicherten Fotos geklaut werden und so in fremde Hände fallen. Aber auch wenn Nutzer ihr Handy in den eigenen Händen behalten, seien die Fotos oft nicht sicher. Denn bei den meisten Smartphones werden die Bilder – wenn man die Funktion nicht ausschaltet – automatisch in eine Cloud hochgeladen. Und in der Wolke bleiben sie auch dann, wenn sie auf dem Handy gelöscht werden.

Umgang von sozialen Netzwerken mit Fotos

Nachrichten-Dienste wie Whatsapp sind unter anderem deshalb beliebt, da über sie schnell und einfach Bilder verschickt werden können. Doch werden die Fotos auf Servern der Unternehmen zwischengespeichert. Das gilt auch für soziale Netzwerke wie Facebook. Wenn ich also ein Foto über ein solches Medium versende, landet es außer beim Empfänger auch auf den Rechnern der Firmen.

Kann ich Fotos sicher verschicken?

Was auf sozialen Netzwerken mit den Bildern geschehe, wie lange sie gespeichert würden und wer darauf zugreifen könne, könnten Nutzer nicht beeinflussen oder einsehen, sagt Experte Bleich. Er rät dringend davon ab, sensible Daten auf einem solchen Weg zu verschicken. Ähnlich verhält es sich mit E-Mails – doch die können, anders als Whatsapp Nachrichten, wenigstens verschlüsselt werden.

 

In Ihren Texten gehen Sie generell sehr locker mit den Themen Nacktheit und Sex um. Ist diese Gelassenheit mit dem Älterwerden gekommen oder als Sohn von Julio Iglesias quasi angeboren?
Ich habe mich nie für Sexualität geschämt oder war in dieser Hinsicht schüchtern. Es ist doch etwas ganz Menschliches und Natürliches. In der Musik kann man viel experimentieren, und es gibt keine Regeln. Wenn du über Sex singst und dich dabei wohl fühlst, dann mach es.

Er gilt als Frauenschwarm und Herzensbrecher: Der spanische Latino-Sänger Enrique Iglesias.

Er gilt als Frauenschwarm und Herzensbrecher: Der spanische Latino-Sänger Enrique Iglesias.

Brad Pitt und Angelina Jolie haben nach neun Jahren Beziehung geheiratet. Sie und Ihre Freundin sind jetzt schon seit fast 13 Jahren zusammen. Versetzt Sie das unter irgendeinen Druck oder machen das nur die Medien immer wieder zum Thema?
Ich verspüre dadurch keinen Druck, nein. Die Medien interessieren sich natürlich für alles Private. Ob du heiratest, dich scheiden lässt, Kinder bekommst. Das sind ja auch Dinge, die du jemanden fragst, wenn du ihn kennenlernst. „Bist du verheiratet? Bist du Single? Hast du eine Freundin?“ Das ist normal.

Sie sind ein großer Fußballfan. Was ist schöner: Wenn Ihr Lieblingsclub Real Madrid in der Nachspielzeit das entscheidende Tor zur Meisterschaft schießt oder ein Orgasmus?
Das ist schwer. Ich würde sagen, das kommt aufs Gleiche raus...wenn das Spiel sehr eng ist.

Die Deutschen und der Sex

Sprechstunde in der Bravo

Seit rund 45 Jahren ist „Dr. Sommer“ eine Institution. In der Jugendzeitschrift „Bravo“ beantwortet ein Team unter dem Namen Fragen von Jugendlichen und kümmert sich um ihre Sorgen. Die erste „Sprechstunde“ gab es im Jahr 1969. Damals hatte sich eine 13-Jährige in den Busfahrer verliebt. „Was soll ich tun?“

Die Identität des Doktors

Erster „Dr. Sommer“ war der Düsseldorfer Psychotherapeut Martin Goldstein. 15 Jahre lang leitete Goldstein die Rubrik, die das Heft 1972 zweimal auf den Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften brachte. Weil die Jugendzeitschrift unter großen Auflagendruck geraten ist, wird inzwischen am „Dr. Sommer“-Team gespart. Künftig soll ein Team aus festen und freien Mitarbeitern die Fragen der Leser beantworten.

Beliebte Fragen

Eine Rangliste der häufigsten Fragen führt der Bauer Verlag zwar nicht, hier aber einige Eindrücke aus mehr als vier Jahrzehnten Aufklärung.

1969

„Mit 15 noch zu unreif?“ (1969)

1971

„Was ist Petting?“ (1971)

1988

„Wie komme ich an meinen Traumboy ran?“ (1988)

„Wegen meiner Schwitzhände habe ich Angst vor der Tanzschule“ (1988)

„Meine Mutter hat mein Sparbuch versteckt“ (1988)

2003

„Wieso ist Sex erst ab 14 erlaubt?“ (2003)

„Ist die Pille ein Lustkiller?“ (2003)

2009

„Ich will die Pille. Soll ich das der Frauenärztin gleich sagen?“ (2009)

„Ich bin immer in doofe Jungs verliebt“ (2009)

2012

„Ich hatte eine Erektion am Badesee.“ (2012)





Von

dpa

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