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14.05.2012

20:42 Uhr

Fashion Award

Deutsche Designerinnen sorgen für Furore

Als Modemacher in New York bekannt zu werden, ist nicht leicht. Den deutschen Zwillingsschwestern Daphne und Vera Correll ist das mit ihrem Label gelungen. Mit unkonventioneller Mode gewannen sie einen wichtigen Preis.

Die Zwillinge Vera (rechts) und Daphne Correll in ihrem Atelier in New York. Die deutschen Designerinnen haben in diesem Jahr den begehrten „Ecco Domani Fashion Foundation Award“ gewonnen. Eine Auszeichnung, die vor ihnen Namen wie Alexander Wang, Rodarte und Zac Posen verliehen bekamen.   dpa

Die Zwillinge Vera (rechts) und Daphne Correll in ihrem Atelier in New York. Die deutschen Designerinnen haben in diesem Jahr den begehrten „Ecco Domani Fashion Foundation Award“ gewonnen. Eine Auszeichnung, die vor ihnen Namen wie Alexander Wang, Rodarte und Zac Posen verliehen bekamen.  

New YorkJedes Teil ist handgemacht - selbst genäht, selbst gestrickt oder gar selbst eingefärbt. Das braucht seine Zeit. Doch die nehmen sich die Zwillingsschwestern Vera und Daphne Correll. Mit Erfolg. Ihr Modelabel „CorrellCorrell“ macht Schlagzeilen: Die deutschen Designerinnen haben in diesem Jahr den begehrten „Ecco Domani Fashion Foundation Award“ gewonnen.

Eine Auszeichnung, die vor ihnen Namen wie Alexander Wang, Rodarte und Zac Posen verliehen bekamen und heute internationale Bekanntheit genießen. Daphne und Vera Correll sind auf dem besten Weg dorthin.

Während sich Daphne auf Grafikdesign spezialisierte, kristallisierte sich bei Vera während des Studiums der Hang zu Textilien heraus. „Wir studierten an unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, haben aber gleichzeitig an den gleichen Sachen gearbeitet“, sagt Vera. Es sei daher für sie beide ganz natürlich gewesen, ihre Kreativität zusammenzulegen: „Uns war immer klar: Wir gründen irgendwann unser eigenes gemeinsames Modelabel.“

Im Jahr 2006 war es dann soweit. Erst ansässig in Berlin, zog es die Correll-Schwestern schließlich nach New York. In ihrem Atelier in der Lower East Side in Manhattan tüfteln sie seit vier Jahren an ihren Kollektionen. Die entstehen nicht am Zeichenblock, sondern oft durch Zufall. Sie mischen sich ihre ganz eigenen Farben und experimentieren mit ihnen anschließend an Stoffen. Darüber hinaus zerschneiden sie auch gern mal einen Strickpullover und nähen ihn anschließend auf ganz neue Weise wieder auf T-Shirts oder Hosen.

Kommentare (1)

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Kreativlinge

14.05.2012, 21:06 Uhr

Auf der Welt existieren so viele Kunden, dass locker viele viele Wege existieren, jenseits der Massenproduktion etwas zu etablieren. Die Massenherstellern unterliegen hier anderen Sachzwängen. Die Beiden haben ihre Chancen kreativ genutzt ... und werden mit steigendem Erfolg ... auch zu höheren Stückzahlen kommen, aber wohl immer sich ihren Wurzeln erinnern.

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