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07.07.2011

15:13 Uhr

Fashion Week

Wie sich Berlin um einen Platz unter den Modemetropolen müht

Die deutsche Hauptstadt will zu den internationalen Modemetropolen gehören. Die Fashion Week lockt zehntausende Menschen an – doch internationale Topmarken fehlen.

BerlinModels, Designer und Modeinteressierte strömen in die Hauptstadt – rund 120.000 Besucher drängen sich während der Fashion Week in Berlin. Bis zum 9. Juli präsentieren nationale und internationale Designer ihre Entwürfe in knapp 70 Schauen. Zentrum ist die Mercedes Benz Fashion Week, die an der Straße des 17. Juni ihre Zelte im wahrsten Sinne des Wortes aufgeschlagen hat. Dort präsentieren sich unter anderem die deutschen Labels Basler und Lala Berlin.

Seit 2007 gastiert die Fashion Week zweimal im Jahr in Berlin – und das mit steigendem Erfolg. Anfangs waren viele nicht überzeugt, dass Berlin das Zeug zur Modemetropole hat. Kritiker gibt es bis heute, doch in den vergangenen Jahren hat sich einiges getan. Mittlerweile leben und arbeiten 700 bis 800 Designer in Berlin – genau sagen kann das keiner. Stetiger Zuzug aus anderen Städten und der Nachwuchs diverser Modeschulen in der Stadt lassen die Zahl weiter steigen.

Geadelt wurde die Fashion Week durch die Anwesenheit der Top-Modekritikerin Suzy Menkes, die 2009 nach Berlin kam und der Stadt „Mode im Blut“ attestierte. Und schon 2006 zeichnete die Unesco Berlin als „Stadt des Designs“ aus.

Seit Jahren versucht Berlin zu den großen Modestädten wie Paris und New York aufzuschließen. Doch große Marken fehlen bisher. Strenesse und Hugo Boss schicken in diesem Jahr lediglich ihre Zweitlinien Strenesse Blue und Hugo ins Rennen.

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