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30.01.2004

08:26 Uhr

„Geführte Abenteuerreisen“

Einmal am Limit

VonD. Hintermeier (M. Häussermann; Handelsblatt)

Mit Abenteuer-Events locken Unternehmen zivilisationsmüde Zeitgenossen in die entferntesten Ecken der Welt. Ohne sportliche Herausforderungen geht dabei nichts – auch bei Minus 40 Grad.

„Hilfe, ich bin eine Sportskanone - bringt mich ins ewige Eis“. 40 000 wollten das, aber nur 16 haben es geschafft: die Fulda-Challenge, eine Autorallye durch die Weiten Alaskas, gespickt mit vielen sportlichen Herausforderungen für die Teilnehmer, entpuppt sich als Topevent. Am kommenden Montag startet der Wettbewerb nun zum dritten Mal.

Claudio Dorigo ist diesmal nicht dabei, trotzdem ist er noch Feuer und Flamme. „Am liebsten hätte ich wieder mitgemacht“, sagt der 36-jährige Computerfachmann aus München, der im vergangenen Jahr mit seiner Partnerin Anke Tewes den zweiten Platz bei dem Event im Eis belegte. „Dieser Wettbewerb war eine so einmalige Erfahrung, die ich im Leben nie vergessen werde“, schwärmt Dorigo.

Doch nicht nur bei der Fulda-Challenge geraten die Teilnehmer in Schwärmen. Solch „geführte Abenteuerreisen“ erfreuen sich seit langem wachsender Beliebtheit. Das machen sich vor allem Autohersteller und bekannte Markenartikler zu nutze: die Camel-Trophy lässt grüßen. Die „Mutter“ aller Abenteuerevents war der einsame Vorreiter solcher Veranstaltungen, 1980 fiel der Startschuss für die Trophy – 20 Jahre später war Schluss mit den Camel-Events rund um den Globus. Doch Nachahmer-Projekte ließen nicht lange auf sich warten. Beispiel: Raid Gauloises. Unter dem Label des Klassikers der französischen Zigarettenmarken zeigten im vergangenen Jahr 39 Teams aus 20 Ländern was in ihnen steckt. In der Kirgisischen Republik am Fuße des Himalaya ging es mit dem Kanu, Mountainbike oder mit dem Pferd über Stock und Stein.

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