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19.12.2011

17:15 Uhr

„Hass auf Deutsche“

Hohe Haftstrafen für U-Bahn-Schläger gefordert

Im Berliner U-Bahn-Schläger-Prozess geht die Anklage von versuchtem Mord aus – und fordert hohe Haftstrafen. Die Verteidigung spricht nur von Körperverletzung.

Bilder einer Überwachungskamera: Angriff auf einen Mann im U-Bahnhof Friedrichstraße. dpa

Bilder einer Überwachungskamera: Angriff auf einen Mann im U-Bahnhof Friedrichstraße.

BerlinIm Prozess gegen die geständigen U-Bahn-Schläger von Berlin-Lichtenberg drohen den vier Jugendlichen hohe Gefängnisstrafen. Die Staatsanwaltschaft hat am Montag vor dem Landgericht Berlin für die 15- bis 18-Jährigen wegen versuchten Mordes Jugendstrafen von fünf Jahren bis sieben Jahren und neun Monaten gefordert. Der Ankläger ist überzeugt, dass sie im Februar dieses Jahres aus „Hass auf Deutsche“ sowie „Spaß an grundloser Gewalt gegen Schwächere“ zwei 30-jährige Handwerker durch Schläge und Tritte schwer misshandelt und beraubt hatten. Ein Opfer konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Sein Arbeitskollege kam mit Hämatomen davon.

Für den 18-jährigen Kenianer hat der Ankläger wegen der U-Bahn-Schlägerei sowie weiterer Straftaten die höchste Strafe beantragt. In dem nicht öffentlichen Verfahren hatten die Jugendlichen die Misshandlungen zwar eingeräumt, eine Tötungsabsicht aber bestritten. Angeklagt sind ein 18-jähriger Kenianer, ein gleichaltriger Kosovare, ein 17-jähriger Deutsch-Iraker und ein 15-jähriger Bosnier. Alle sind bislang nicht vorbestraft.

Die Verteidiger hatten im Plädoyer dagegen eine Tötungsabsicht als auch eine Deutschen-Feindlichkeit ihrer Mandanten verneint und sich für eine Verurteilung wegen Körperverletzung ausgesprochen. Der Anwalt des ältesten Angeklagten verlangte eine Jugendstrafe bis zu fünf Jahren, während für die drei Mitangeklagten Bewährungsstrafen oder maximal zwei Jahre Jugendstrafe beantragt wurden.

Das Urteil wird am 21. Dezember verkündet.

Von

dapd

Kommentare (3)

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Island

19.12.2011, 22:28 Uhr

Diese geduldeten Ausländer sollten ihre Strafe in ihren Heimatländern antreten und ein Einreiseverbot erhalten.

Account gelöscht!

20.12.2011, 00:00 Uhr

Vom Gefängnis direkt zum Flughafen. So macht man das bei uns mit Gewaltstraftäter. Und die Schraube wird weiter angezogen. Das sollte D dringenst auch so einführen.
http://bazonline.ch/basel/stadt/Basler-Bahnhofschlger-ausgeschafft/story/24118929

marcello_de_grande

27.12.2011, 11:52 Uhr

@lylyn: Sie vergessen, dass Schweizer, im Gegensatz zu den meisten Deutschen, einen realistischen Blick zum Thema Einwanderung haben. Die Deutschen haben diesen nie gehabt, geschuldet ihrer Vergangenheit. Aufgrund dieser ist Deutschland voll von grünen, naiven Gutmenschen, die sich in ihrer beschränkten Phantasie nicht vorstellen können, wie es ist ein Opfer von Gewalt zu werden.
Und natürlich haben Sie, lynlyn, recht: kriminelle Ausländer müssen abgeschoben werden, so wie es die Schweiz, Kanada, Norwegen und alle anderen Staaten tun, in den es im Übrigen ein funktionierendes Sozialwesen gibt. Woher das nur kommt.....wohl kaum von naiv-dummer Einwanderungspolitik!

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