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05.01.2007

14:08 Uhr

Hochgeschwindigkeitsverkehr

In Taiwan bricht das ICE-Zeitalter an

Nach mehreren Verzögerungen hat Taiwan am Freitag seinen ersten Hochgeschwindigkeitszug in Betrieb genommen. Zum Einsatz kommen japanische Shinkansen-Züge, deutsche Baufirmen und Bahnausrüster waren jedoczh am Bau der Stecke beteiligt.

Taiwans Hochgeschwindigkeitszug bei der Ausfahrt aus Taipeh. Foto: dpa

Taiwans Hochgeschwindigkeitszug bei der Ausfahrt aus Taipeh. Foto: dpa

HB TAIPEH. Die zwölf Wagen starteten pünktlich von einem Bahnhof in einem Vorort der Hauptstadt Taipeh und erreichten innerhalb von 90 Minuten das 345 Kilometer entfernte Kaohsiung. Der Hochgeschwindigkeitszug braucht damit zweieinhalb Stunden weniger als die bisherige Bahn. Während der Jungfernfahrt gab es einen Halt in Taichung, bei einer zweiten Linie sind auf dieser Strecke insgesamt sieben Stopps vorgesehen.

Der Start des umgerechnet 11,5 Milliarden Euro teuren Zugs war eigentlich für Oktober 2005 geplant, musste aber unter anderem wegen Verzögerungen beim Verlegen der Elektrik, eines fehlenden Sicherheitszertifikats und weiterer Tests mehrfach verschoben werden. Auch kurz vor der Inbetriebnahme gab es Anfang der Woche noch Pannen: So funktionierten die Fahrschein-Automaten, an denen Tickets während der ersten zwei Wochen für den halben Preis angeboten werden, nicht richtig.

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