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04.08.2013

10:48 Uhr

Jürgens Weinlese

Das neue Amazon des Weinhandels?

VonJürgen Röder

Handelsblatt-Online-Weinliebhaber Jürgen Röder ist nun „Vorkoster“. Er folgt damit einer Marketing-Idee eines neu gegründeten Onlinehändlers. Das Start-Up-Unternehmen hat große Ambitionen.

Weinliebhaber Jürgen Röder.

Weinliebhaber Jürgen Röder.

Ich bin jetzt ein „Vorkoster„. Alle paar Wochen bietet mir der Onlinehändler Vicampo ein Paket an, ohne dass ich genau weiß, welche Weine im Karton enthalten sind. Ich kenne nur das Thema - beispielsweise: Trockene Rieslinge von Insiderweingütern - und dass die Weine von deutschen Winzern stammen. Vorkoster deswegen, weil ich die Weine anschließend bewerten soll; damit andere Kunden besser auswählen können.

Eine gute Idee von Vicampo, die mir gefällt. Und ich bin offenbar nicht der einzige. „Die Resonanz auf die Vorkoster-Pakete ist enorm, dafür wollen wir eine neue Stelle einrichten“, berichtet Max Gärtner. Er hat zusammen mit seinem Bruder Felix und Daniel Nitz 2012 das Unternehmen neu gegründet. Das Startup hat mittlerweile 22 Mitarbeiter und vertreibt mehr als 2500 Weine von knapp 200 Weingütern auf seiner Online-Plattform. „Mehr als die Hälfte der Mitglieder im Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) verkaufen auch über Vicampo“, betont Max Gärtner.   

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Und das Start-Up hat große Ambitionen. „Wir wollen eine Art Amazon des Weinhandels werden“, sagt Gärtner. Bislang verkauft Vicampo ausschließlich deutsche Weine, doch die Internationalisierung ist geplant. Ab Oktober will das Unternehmen auch ausländische Weine vertreiben.

Die Idee hinter Vicampo: Das Unternehmen bietet Winzern den Verkauf über eine professionelle Online-Plattform an. Dieser Verkaufskanal ist besonders für kleine Winzer attraktiv, da sich für diese eine alleinige Online-Plattform zeitlich und auch finanziell nicht lohnt. Vicampo bietet ihnen Expertenwissen wie Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung oder rechtliche Fragen. „Einzelne Winzer können das nicht stemmen“, sagt Gärtner. Vicampo benötige keine externen Dienstleister und mache alles „inhouse“. Auch die Shop-Software wurde selbst programmiert.

Kommentare (5)

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HomoEconomicus

04.08.2013, 12:43 Uhr

Na für diesen Beitrag wird Ihnen Vicampo vermutlich noch ein paar Extra-Weinpakete schicken müssen, Herr Roeder!

Account gelöscht!

06.08.2013, 15:51 Uhr

Lieber Leser HomoEconomicus,
braucht Vicampo nicht, ich bezahle lieber meinen Wein. Beste Grüße
Jürgen Röder

monsieur@email.de

06.08.2013, 17:35 Uhr

ich verstehe nicht, ist das ihr Verständniss für Journalismus? Ich sehe keine Distanz, die in diesem oder anderen Fällen angebracht ist. Kein Hinterfragen, nur Zustimmung... Erfüllungsjournalismus nennt man sowas.
Prost - Mahlzeit.

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