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23.08.2011

09:57 Uhr

Kein Platz im Hafen

Abramowitschs Yacht zu groß für die Côte d'Azur

Größer muss nicht besser sein: Milliardär Roman Abramowitsch hat sich die längste Yacht der Welt gegönnt - und findet keinen „Parkplatz“. Für einen schicken Hafen an der Côte d'Azur erwies sich der Kahn als zu mächtig.

Die Super-Yacht Abramowitschs beim Verlassen der Hamburger Reederei Blohm + Voss. Reuters

Die Super-Yacht Abramowitschs beim Verlassen der Hamburger Reederei Blohm + Voss.

Die neue Luxusyacht des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch ist die längste Yacht der Welt - und das kann zum Problem werden: Die eher an ein Kreuzfahrtschiff erinnernde Yacht ist so groß, dass sie nicht im Hafen der schicken Stadt Antibes an der Côte d'Azur anlegen konnte. Am Montag dümpelte das Boot deshalb in der Bucht von Antibes im Meer, nicht weit vom Cap d'Antibes, wo der Milliardär gelegentlich in seinem Anwesen direkt am Meer ausspannt.

Die in der Hamburger Blohm + Voss-Werft gebaute „Eclipse“ wurde bei einer Messe in London zur Yacht des Jahres 2011 gewählt und ist geheimnisumwittert. In der Fachpresse werden ihr Ausrüstungsmerkmale zugeschrieben, die eines James-Bond-Films würdig wären:

So soll sie über ein Raketenabwehrsystem ebenso verfügen wie über einen unterseeischen Zugang, durch den Gäste das Schiff diskret an Bord eines dreisitzigen Mini-U-Bootes erreichen oder verlassen können. Ein Laser-Schutzschild soll Fotoapparate neugieriger Paparazzi angeblich per Lichtstrahl blenden, die Kabinen sollen über kugelsichere Fenster verfügen.

Sicher ist, dass die „Eclipse“ mit ihren 162,5 Metern die längste Yacht der Welt ist, 50 Zentimeter länger als das Boot des Emirs von Dubai. Der Sultan von Oman liegt dagegen mit seiner „nur“ 155 Meter langen Yacht abgeschlagen auf dem dritten Platz.

Kommentare (3)

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Hayek

23.08.2011, 13:30 Uhr

Er wäre damit nicht reich geworden, wenn er nicht auch gut gewirtschaftet hätte. Und das ist unendlich viel besser, als wenn es bei irgendwelchen besoffenen Nichtskönnern und Funktionären verbleibt. Ich gönne dem jeden Peso, und viel Spaß auf dem Kutter...

kuac

23.08.2011, 15:04 Uhr

Herkunft des Geldes spielt wohl keine Rolle bei Ihnen. Hauptsache reich. Ein Mafiaboss verwaltet wahrscheinlich sein Geld auch sehr gut. Sie meinen: alles in Butter!

Account gelöscht!

23.08.2011, 15:14 Uhr

Es ist schön zu sehen, wie einem überheblichen Krösus, der sich auf Kosten des Russischen Volkes in beschämender Weise bereicherte, die Grenzen der Wirklichkeit aufgezeigt werden. Soll er doch in Antibes auch gleich noch eine Hafenvergrösserung bauen, oder gleiche einen neuen Hafen.
In der Hoffnung, dass diesem Grössenwahnsinnigen Oligarch, die Bevölkerung mit Ablehnung entgegen tritt.

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