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29.04.2011

16:21 Uhr

London+++16:20 Uhr: Es ist vollbracht, Kate und William sind verheiratet, die von Skandalen und Tragödien angeschlagene britische Monarchie hat zur Abwechslung einmal wieder für positive Schlagzeilen gesorgt. Die Engländer, so sie denn nicht eingefleischte Republikaner sind, haben einen äußert anregenden Feiertag verbracht. Und weil das hier das Handelsblatt ist, zum Abschluss noch eine kurze ökonomische Bestandsaufnahme. Rechnet sich das royale Spektakel auch wirtschaftlich?  Addiert man alle positiven Effekte aus zusätzlichem Tourismus, den unzähligen Pints, die heute getrunken werden und die Einnahmen der florierenden Souvenir-Industrie zusammen, kommt man auf eine Summe irgendwo zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Pfund. Dem stehen allerdings die sechs Milliarden Pfund entgegen, die der zusätzliche Feiertag die ohnehin in der Konjunkturflaute vor sich in dümpelnde britische Wirtschaft wohl kosten wird. Vielleicht sollten die Briten die königliche Vermählung einfach als Investition in die Zukunft sehen. Glaubt man den Experten, dann sorgen die Royals Jahr für Jahr für 500 Millionen Pfund an zusätzlichen Einnahmen aus dem Tourismus, und die Prinzenhochzeit wird der Euphorie rund um das Königshaus noch einmal einen Schub geben. Die Tourismusförderung will die Marke „Kate und William“ für eine 100 Millionen Pfund teure Marketing-Kampagne nutzen, die nahtlos in die Olympischen Spiele und das diamantene Thron-Jubiläum der Queen übergeht. Davon versprechen sich die Briten zwei Milliarden Pfund Umsatz und 50.000 neue Jobs. „Money can't buy you love“ sangen die Beatles einst, aber vielleicht kann ja die Liebe (zumindest die der Royals) für ein bisschen mehr Geld in den britischen Kassen sorgen.

+++16:04 Uhr: Modeschöpfer Karl Lagerfeld hat sich begeistert über das Hochzeitskleid von Herzogin Catherine geäußert, aber einen wenig netten Vergleich mit dem von Lady Di angestellt. „Das Kleid von Diana war nicht so schön“, kommentierte Lagerfeld am Freitag im französischen Fernsehen. Das Outfit von Kate beschrieb der Chefdesigner des Modehauses Chanel hingegen als elegant und chic.

Von Charles und Diana zu William und Kate

Die Feste im Vergleich

Wenn Prinz William seine Kate Middleton zum Traualtar führt, werden Erinnerungen an die Traumhochzeit seiner Eltern, Charles und Diana, wach. Die beiden Feste im Vergleich:

3500 Gäste

Als 1981 der Prince of Wales und Lady Diana Spencer in der prachtvollen St. Paul's Cathedral ihr „Yes“ hauchten, waren 3500 Ehrengäste dabei.

Kleinere Zeremonie

Zur Zeremonie von William und Kate in der kleineren Westminster Abbey werden „nur“ rund 1800 Zuschauer erwartet

Der Weg zum Buckingham Palace

Bei Charles und Diana säumten danach eine halbe Millionen begeisterte Menschen die Strecke von St. Paul's zum Buckingham Palast.

Kürzere Strecke

Schwer zu überbieten für William und Kate, denn ihr Weg mit der Kutsche von der Westminster Abbey zum Palast ist deutlich kürzer.

Nach der Trauung

Gleich nach der Trauung hat Williams Großmutter Queen Elizabeth II. rund 600 Gäste zu einem Empfang in den Buckingham Palast geladen. Am Abend übernimmt Vater Charles die Gastgeberrolle für etwa 300 engste Freunde und Verwandte bei einem Abendessen mit anschließendem Tanz.

Hochzeitsbankett für Charles und Diana

Beim festlichen Hochzeitsbankett vor 30 Jahren hatten „nur“ 120 Gäste die Champagner-Kelche zu Ehren von Charles und Diana erhoben.

+++15:57 Uhr: Die dpa hat gemessen. Demnach dauerte der erste Kuss gerade mal 0,7 Sekunden, der zweite 1,1 Sekunden - immerhin waren beide Küsse jeweils länger als der Hochzeitskuss von Prinz Charles und Prinzessin Diana im Jahr 1981. Der dauerte nur kurze 0,4 Sekunden.

+++15:02: Im Umfeld der Hochzeit von Prinz William und seiner Braut Kate hat die Polizei am Freitag 43 Menschen festgenommen. Die meisten Störer wurden festgesetzt, weil sie den „öffentlichen Frieden“ gestört hatten oder betrunken waren, teilte die Londoner Polizei am Freitag mit.

+++14:50 Uhr: Mit schon zu Zarenzeiten beliebtem Kunsthandwerk - einer Schatulle aus lackiertem Pappmaché - hat Kremlchef Dmitri Medwedew Prinz William und Catherine zur Hochzeit gratuliert. „Möge in Ihrer Familie immer Einvernehmen, Freude und Liebe gedeihen“, schrieben Medwedew und seine Frau Swetlana an das Paar. Nach Kremlangaben vom Freitag zeigt das Geschenk aus dem Werk für Miniaturmalerei in Fedoskino die Moskauer Erlöserkathedrale im 19. Jahrhundert. Die Kästchen stehen bei Reichen hoch im Kurs.

+++14:45 Uhr: Der ständige EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat Prinz William und seiner Braut Catherine Middleton per Twitter gratuliert. Er zitierte dazu Shakespeare: „Soll ich Deine Liebe mit einem Frühlingstag vergleichen?“ Van Rompuy gehört zu den EU-Spitzen, die gerne per Internet kommunizieren.

+++14:33 Uhr: Immerhin gibt es als Zugabe noch einen zweiten Kuss, die Menge reagiert angemessen begeistert...

+++14:32 Uhr: Bis zum Hochzeitskuss auf dem Balkon des Buckingham Palace wollten Alice und Ted nicht mehr in der Menge ausharren. Sie erholen sich jetzt in einem Pub im Londoner Norden von den letzten Stunden, sie sie in der Nähe des Buckingham Palace ausgeharrt haben, um William und Kate auf ihrer Fahrt mit der goldenen Kutsche zu sehen. Davon haben sie auch gute Foto machen können, das sie jetzt den anderen Pub-Gästen zeigen. Alice hat sich auf Teds Schultern gesetzt und das Bild von einer erhöhten Position aufgenommen. „Die Warterei in der Menge hat sich gelohnt“, sagt Alice. „Ich hatte von Teds Schultern die optimale Sicht.“

Die Familien des Brautpaars

Charles und Diana ... und Camilla

Wenn Prinz Charles (62) seinem ältesten Sohn William einen ehrlichen Ratschlag mit in die Ehe geben wollte, dann wäre es dieser: „Mach es bloß nicht so wie ich!“ Charles hatte sich schon 1970 in die damals falsche Frau - Camilla - verliebt, die er erst mehr als drei Jahrzehnte später zu seiner zweiten Gemahlin machen sollte. Dazwischen lagen viele Jahre des beiderseitigen ehelichen Ungehorsams mit Prinzessin Diana. Die Ehe mit Diana endete schließlich in einem Fiasko. 1997 folgte der frühe Unfalltod von Williams Mutter.

William, dessen innere und äußere Ähnlichkeiten mit Diana immer wieder betont werden, hat darunter stark gelitten. Die Bilder, wie er an der Seite seines jüngeren Bruders Harry tieftraurig hinter dem Sarg der Mutter her schritt, sind ins Gedächtnis eingebrannt.

Diana genießt in Großbritannien als „Königin der Herzen“ noch heute beinahe gottgleichen Status - obwohl sie die Bekanntschaft zu wechselnden Liebhabern keineswegs zu der Vorzeigemutter für die jungen Prinzen gemacht hat, als die sie gerne dargestellt wird.

Ihr Ex-Mann Charles, Bio-Bauer und Hobby-Philosoph, hat nach Kräften versucht, die Lücke zu schließen - allerdings oft auf die steife, höfische Art. Bei ihrer Mutter trugen die Prinzen Jeans - beim Vater englischen Tweed. Mit Mutter Diana ging es zu McDonald's, mit Charles zum Angeln.

Als Diana tot und Camilla (63) im Spiel war, erfuhren die Prinzen erstmals so etwas wie familiäre Harmonie. Der 1982 geborene William kann sich an glückliche gemeinsame Tage von Vater und Mutter kaum noch erinnern, der zwei Jahre jüngere Harry überhaupt nicht. Zunächst von den Jungs gemieden und mit Argwohn betrachtet, entwickelte sich die zweite Frau des Vaters zu so etwas wie einer älteren Freundin - inzwischen auch für Schwiegertochter in spe Kate.

Michael und Carole Middleton

Das Interesse könnte kaum größer sein - und trotzdem ist das meiste, was über die Familie der künftigen Prinzessin Catherine bekannt ist, Spekulation. Fakt ist: Vater Michael und Mutter Carole gründeten 1987 einen Onlineversand für Party-Artikel und wurden damit zu Millionären. Ihre langjährige Heimat ist das Örtchen Bucklebury in der englischen Grafschaft Berkshire. Ansonsten ist nicht einmal das Alter der beiden offiziell bekannt. Michael soll 61 Jahre alt sein, Carole 56. Sie sind seit mehr als 30 Jahren verheiratet.

Prinz William soll seine künftigen Schwiegereltern lieben: In dem engen Familienverbund findet er ein Stück Normalität und Stabilität, heißt es.

Kennengelernt haben sich Kates Eltern in den späten 1970er Jahren, als Carole als Stewardess und Michael als Pilot arbeitete. Caroles Vorfahren waren Arbeiter in den Kohleminen Nordenglands. Michaels Vater war ebenfalls Pilot. Während „Mike“ - wie Prinz William seinen künftigen Schwiegervater angeblich nennt - als bodenständig und „vorzeigbar“ gilt, hat sich die Boulevardpresse bereits öfter auf Kates Mutter eingeschossen. Von Anfang an wurde Carole als soziale Aufsteigerin in der strikten britischen Klassengesellschaft gebrandmarkt. Vulgär und aufdringlich solle sie sein. Böse Zungen meinen, sie habe Kate extra auf die Universität nach St. Andrews geschickt, nachdem bekannt wurde, dass William dort studieren wird.

Die Bösartigkeit gipfelte 2006, als Carole bei Williams Abschlussfeier an der Militärakademie Sandhurst sichtbar Nikotin-Kaugummi kaute. Es gab Spott und Häme. Während der kurzen Trennung von Kate und William im Frühjahr 2007 wurde auch Carole die Schuld dafür in die Schuhe geschoben.

Philippa Middleton

Eigentlich weiß man über Philippa Middleton offiziell nur zwei Sachen: Sie ist die jüngere Schwester der künftigen Prinzessin Kate und sie ist deren Trauzeugin. Selbst Fotos gibt es kaum. Dafür gibt es aber jede Menge Gerüchte, und diese sind nicht immer besonders freundlich. In Boulevardblättern wird die 27 Jahre alte Pippa, wie sie mit Spitznamen heißt, nicht selten als berechnendes Partygirl dargestellt - besessen davon, eine gute Partie zu machen.

Nach außen scheint Pippa für Kate vor allem beste Freundin und Ratgeberin zu sein. Bei Veranstaltungen tauchen sie regelmäßig zusammen auf. Auf der Flucht vor Paparazzi halten sie oft die Hand der anderen. Pippa soll bei den Hochzeitsvorbereitung eine der größten Stützen Kates gewesen sein. Auch wird gemunkelt, dass sie mittlerweile mit einem angeblich alten Freund von Prinz William zusammen ist, dem früheren Cricket-Spieler Alex Loudon.

Die Schwestern haben nicht nur dieselbe braune Haarpracht, einen ähnlichen Kleidungsstil und die gleiche schlanke Figur. Auch ihre bisherige Lebensgeschichte ist voller Parallelen: Beide gingen in der Grafschaft Berkshire auf dieselben teuren Privatschulen. Beide studierten in Schottland, Kate an der St. Andrews Universität Kunstgeschichte, Pippa englische Literatur an der Uni in Edinburgh. Hin und wieder wird Pippa als die hübschere und lebhaftere Middleton-Tochter dargestellt. Die zwei haben außerdem einen jüngeren Bruder, James.

Sogar Arbeitskolleginnen sind die beiden im weitesten Sinne. Sowohl Kate als auch Pippa arbeiteten beim Online-Party-Geschäft ihrer Eltern mit. Partys scheinen Pippas Spezialität zu sein: Derzeit arbeitet sie auch bei einer Londoner Firma, die Feiern und Catering organisiert. Perfektes Rüstzeug also für die große Hochzeitsparty.

Prinz Harry

Als bekannt wurde, dass Prinz Harry der Trauzeuge seines Bruders William wird, horchten die Boulevardjournalisten auf. Wenn einer für den ersehnten Skandal vor, bei oder nach der Prinzenhochzeit sorgen könnte, dann der 26-jährige „Party-Prinz“. In seine Sturm- und Drangzeit war der sommersprossige Rotschopf vor allem durch Saufgelage und Frauengeschichten aufgefallen. Einmal erschien er in Hitler-Uniform bei einer Feier.

Doch Harry ist ruhiger geworden. In seiner obligatorischen Trauzeugen-Rede bei der Hochzeit werde er „Rücksicht darauf nehmen, dass meine Großmutter dabei ist“, kündigte er an. Schon in den vergangenen zwei Jahren war Harry weitgehend skandalfrei. Stattdessen diente er für die Armee in Afghanistan, macht seine Ausbildung zum Hubschrauberpiloten und engagiert sich als Schirmherr von Wohlfahrtsorganisationen. In der Armee stieg er zum Leutnant auf. Zuletzt machte Harry - Nummer drei der britischen Thronfolge - von sich reden, als er sich einer Nordpol-Expedition von Kriegsveteranen anschloss. Zwar machte den Polar-Wanderern das Wetter einen Strich durch die Rechnung, aber der gute Zweck war erfüllt.

Schon 2009, kurz vor seinem 25. Geburtstag, war Prinz Harry zum „coolsten“ Royal gewählt worden. Bei den Frauen ist der sportlich begabte Sohn von Prinzessin Diana und Prinz Charles eigentlich beliebter als sein großer Bruder - William gilt im Vergleich zu Harry fast als ein wenig langweilig.

+++14:30 Uhr: Es ist soweit. William und Kate treten auf den Balkon. Wieder einmal wird kräftig gewunken. Der Kuss fällt dann allerdings eher enttäuschend aus, eine winzige Sekunde länger dauert der Lippenkontakt auf keinen Fall. Fast schüchtern wirkt der Liebesbeweis, wer lässt sich aber beim Küssen auch schon gerne von mehr als zwei Milliarden Menschen zuschauen?

+++14:24 Uhr: Die Massen der Zuschauer strömen jetzt in Richtung Buckingham Palace, um auf die klassische Balkonszene zu warten. An der Popularität des neuen königlichen Paares gibt es zumindest hier auf den Straßen zwischen Kathedrale und Palast nicht den allerkleinsten Zweifel. Dazu trägt vielleicht auch bei, dass die beiden in Zeiten der Krise auf Hochzeitgeschenke verzichten. Dafür sollen die Gäste lieber für einen guten Zweck spenden. Mehr als 25 Wohlfahrtsorganisationen haben Kate und William aufgelistet, für die rund 1,5 Millionen Pfund zusammenkommen sollen. 

+++14:18 Uhr: Der Londoner Promi-Friseur Andrew Barton hat die Frisur von Kate bei ihrer Hochzeit mit Prinz William als „Tod für das Glätteisen“ bezeichnet. Stattdessen bedeute die Frisur eine „Renaissance des Lockenstabes“, sagte Barton, der in Großbritannien als „Friseur der Friseure“ angesehen wird.

Wer soll das bezahlen?

Das Zahlen die Royals

Vor der königlichen Hochzeit beantwortet der englische Hof in seinem Material zur Hochzeit eindeutig die Fragen nach den Kosten: „Die Königliche Familie, mit einer privaten Beteiligung der Middleton-Familie, zahlt für alles, was direkt die Hochzeit betrifft (zum Beispiel Gottesdienst, Blumen, Kutschen-Prozession, Empfang und Feier).“

Das zahlt der britische Staat

„Die Regierung und andere Organe tragen die Kosten für die Maßnahmen, die sich als Konsequenzen der Hochzeit ergeben.“ Damit ist unter anderem der gesamte Einsatz der Sicherheitsdienste gemeint.

Das kostet die Sicherheit

Die Hochzeit wird von 5.000 Polizisten gesichert. Die Kosten dafür werden auf 20 Millionen Pfund (22,5 Millionen Euro) geschätzt. Dem Staat entstehen jedoch weitere, deutliche höhere Kosten.

Diese Extrakosten fallen an

So müssen allen öffentlichen Bediensteten, die am 29. April im Dienst sind, Feiertagszuschläge in Höhe von 60 bis 100 Prozent ihres Tagesgehalts gezahlt werden. Die monarchie-kritische Organisation Republic schätzt die Zusatzkosten allein für das Gesundheitswesen auf 200 Millionen Pfund.

+++14:13 Uhr: Im Laufe des Tages werden die Gäste der königlichen Hochzeit immer strenger ausgesiebt. Zur Trauzeremonie in Westminster Abbey waren noch 1900 geladen. Zum Sektempfang im Buckingham Palace sind es noch 650. Wenn der Brautvater Prince Charles zum Dinner lädt werden noch 300 Gäste dabei sein. Die Party abends werden übrigens auch die die Queen und ihr Gemahl Prinz Philip schwänzen. Williams Großeltern werden nach dem Empfang zu einem privaten Wochenende aufbrechen“, hieß es aus dem Palast.  Damit verpasst die Monarchin nicht nur Tanz und Stimmung, sondern auch die Rede des Trauzeugen, ihres Enkels Prinz Harry, sowie die des Brautvaters, Michael Middleton.

+++14:03 Uhr: Eine "Royal Streetparty" steigt übrigens auch in Londons wohl berühmtester Straße. Bereits am Donnerstag wurde der Regierungssitz Downing Street für die Hochzeitsfeier geschmückt und für die Verpflegung sorgen die Mitarbeiter von Premierminister David Cameron selbst. Unter den Gästen finden sich unter anderem 80 Vertreter von Wohltätigkeitsorganisationen. Die Feier in der Downing Street hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: Sie ist strikt antialkoholisch. Ob die Blaskapelle, die Cameron angeheuert hat, die Gäste wirklich für den fehlenden Sekt zum Anstoßen entschädigen kann?

+++13:57 Uhr: Der Preis für die größte Modesünde bei der Hochzeit des Jahres geht zumindest vorläufig an Prinzessin Beatrice, Tochter von Sarah Ferguson und Prince Andrew. Als Beatrice aus ihrer Limousine stieg, kommentierten das die weiblichen Modeexperten in der Menge mit einem kollektiven "Oh No", Die harsche Kritik galt übrigens nicht dem Kleid von Beatrice, sondern ihrem gewagten Hutmodell.

Kommentare (3)

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wolfi

29.04.2011, 12:55 Uhr

Das Handelsblatt auf dem Niveau der Regenbogenpresse?!

Wayne

29.04.2011, 13:03 Uhr

Heute kann man nicht einmal das Handelsblatt lesen ohne von diesem Mist belästigt zu werden.

Aufwachen

29.04.2011, 13:49 Uhr

Ja, es ist schon traurig - selbst das seriöse Handelsblatt zeigt immer mehr Ähnlichkeit mit den Boulevardblättern. Vielleicht ist die Pressefreiheit gar nicht mehr so unbedingt gegeben in Deutschland - Brot und Spiele für alle, damit die Massen weiterhin abgelenkt gehalten werden und im Hintergrund ein globales System verfestigt wird, das durch Machenschaften sein Gesetz weltweit ausdehnt - bestehend aus jenen Mitgliedern, die dem Hochadel, der Hochfinanz und der high-Society angehören. Mediale Ereignisse dienen als großes Schauspiel für die Massen - früher gab's Gladiatorenkämpfe um die Masse zu befrieden, heute gibt's Brot & Spiele und natürlich Quizsendungen und Soaps. Dazu die Regenbogenpresse.

Ziel ist es, möglichst ungehindert ein System zu installieren, dem alle Nationen global unterstellt werden -mit Herrschern aus Hochfinanz, Hochadel und high-society. Dieser Personenkreis wird das System dirigieren und die Instrumente des Systems (Kultur, Finanzwesen, Sport, Religion) in der gewünschten Richtung lenken. Anders Denkende, anders Wünschende werden wirtschaftlich, moralisch und ethisch in die Knie gezwungen. Die Vorbereitungen hierfür laufen auf Hochtouren - solange müssen die Massen abgelenkt werden.

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