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18.08.2012

11:32 Uhr

Neue Studie

Ehe macht Männer abstinent

Wer heiratet, ändert seinen Alkoholkonsum. Nach einer aktuellen Studie trinken Männer nach der Hochzeit weniger. Ihre Gattinnen hingegen greifen häufiger zur Flasche als früher.

Eine Ehe senkt den Alkoholkonsum von Männern – und lässt den von Frauen steigen. dapd

Eine Ehe senkt den Alkoholkonsum von Männern – und lässt den von Frauen steigen.

New York/DenverVerheiratete Männer trinken nach einer Studie weniger als ledige. Bei den Ehefrauen ist es genau umgekehrt – allerdings sei die Zunahme nur geringfügig. Das haben US-Forscher bei der Analyse verschiedener Studien mit insgesamt mehr als 5000 Teilnehmern herausgefunden.

Verheiratete Frauen konsumierten demnach auch mehr Drinks als langzeitgeschiedene oder kürzlich verwitwete. Eine der Ursachen sei, dass viele mit einem Mann zusammengelebt hätten, der mehr Alkohol getrunken habe als sie, vermuten die Wissenschaftler unter Leitung von Corinne Reczek von der Universität von Cincinnati. Sie wollten ihre Ergebnisse beim 107. Treffen der American Sociological Association (Asa) in Denver präsentieren, das am Montag endet.

Bei Männern drossele eine Ehe den Alkoholkonsum hingegen. „Sie trinken die wenigsten Drinks, verglichen mit Singles, geschiedenen und verwitweten Männern“, heißt es in einer Pressemitteilung der Fachgesellschaft. Die Untersuchung basiert auf Daten aus der Wisconsin Longitudinal Studie (WLS) und auf Interviews aus älteren Studien. Für die WLS wurden 2439 Männer und 2866 Frauen zwischen 1957 und 2004 insgesamt viermal befragt. Zwei weitere kleine Studien umfassen insgesamt 120 Interviews aus den Jahren 2003 bis 2010. Die Forscher schätzten den Alkoholkonsum anhand der Anzahl der Drinks, die die Testpersonen in einem Monat getrunken hatten.

Sie meinen aber auch: Männer trinken in der Ehe mehr und haben öfter ernsthafte Alkoholprobleme als Frauen. Besonders gefährlich wird es offenbar nach Scheidungen, wenn beide Seiten ihren Kummer in Alkohol ertränken. Männer trinken kurz danach wesentlich mehr als in der Ehe. Und geschiedene und getrennt lebende Frauen erkranken insgesamt sehr viel häufiger an Alkoholsucht als verheiratete Frauen.

An der Untersuchung waren Forscher mehrerer US-Universitäten beteiligt. Konkrete Zahlen zum Alkoholkonsum nannte die Fachgesellschaft in ihrer Mitteilung nicht.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

19.08.2012, 06:53 Uhr

Wenn Mann (zu spät) erkennt, was er sich da als Ehefrau geholt hat, dann bliebt meist nur der Suff um sich die Frau noch erträglich zu trinken.
Lieber Single bleiben (na ja - eine Ehe als Abschreckung gönne ich jedem) und sich mit wechselnden Partnerinnen im Leben vergnügen OHNE Zusammenleben!
Und ab einem gewissen Alter reden die Ehefrauen dann nur noch von Urlaub, Wellness, Schuhen, Ausgehen, Leben genießen etc.pp., während Mann auf solche Ausgaben keinerlei Lust und Laune hat, und sich lieber mit einem Bierchen dann zurückzieht bis zur nächsten weiblichen Forderungskannonade.

leo

28.08.2012, 17:10 Uhr

He, Kollege: im Artikel steht eigentlich das Gegenteil. Die "Kannonaden" halten andere als dich erfolgreich vom Saufen ab und greifen selber zur Flasche, steht da.
Hast du aber einen Frust, Mensch. Dann wasch die Teller doch selbst und lass die Ladies ihre Hobbies selber finanzieren.

piccolo

12.09.2012, 18:19 Uhr

Nicht nur Alk ziehen sie mehr rein, auch Nikotin! Von 10 Frauen rauchen heute 9 in der Öffentlichkeit! Ein demoralisiertes, egozentrisch-krankhaft-neurotisch-zerstörtes (nicht nur GE-störtes) Geschlecht. Am besten alleine in Rauch aufsteigen lassen!

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