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09.01.2007

07:00 Uhr

Neuer Trend zur Stressbewältigung

Dieser Stau ist kein Stau

VonKirsten Niemann

Eine halbe Stunde Stau auf dem Weg ins Büro. Am Telefon nörgelt ein Kunde über die falsche Lieferung. Spätestens nach dem ersten hektischen Meeting am Morgen ist die Stimmung im Keller. Strategien zur Stressbewältigung gibt es genug. „Feelness “ ist eine neue, angesagte Methode zur Stressbewältigung.

Eine halbe Stunde Stau auf dem Weg ins Büro. Am Telefon nörgelt ein Kunde über die falsche Lieferung. Spätestens nach dem ersten hektischen Meeting am Morgen ist die Stimmung im Keller. Wie Dirk Heisterkamp, Ingenieur aus Essen, geht es vielen Führungskräften: Er hat Stress. Und dieses negative Gefühl von Druck und Versäumnis lässt ihn auch in der Freizeit nicht los.

Dauerbelastungen machen krank. Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nervöse Magenbeschwerden bis hin zu Diabetes und Übergewicht. Besonders gefährdet sind ehrgeizige Menschen. Leistungsdruck, Zeitmangel, gepaart mit Perfektionismus verstärken das Risiko. Stressforscher sagen: Schon ein einziger negativer Gedanke reicht, um eine messbare körperliche Belastung auszulösen. Der 36-jährige Heisterkamp will dagegensteuern: Er macht in „Feelness“.

Im Englischem gibt es das Wort nicht. Doch in unseren Ohren klingt es nach einem wohlklingenden Akkord aus Lässigkeit, Leichtigkeit und guter Laune. Und das ist beabsichtigt. „Feelness wird ein ebenso großer Trend wie Fitness und Wellness“, glauben Elke Schwarz und Gerhard Bittner, Erfinder der Feelness-Seminare.

Strategien zur Stressbewältigung gibt es genug. „Aber nach dem Joggen oder der Massage hat man dieselben Probleme wie vorher. Wir wollen die Einstellung des Menschen zu den Dingen ändern“, sagt der Wirtschaftswissenschaftler.

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