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01.04.2011

19:31 Uhr

Pro Sieben

Blindes Vorsingen bei neuer Castingshow

Pro Sieben will mit einer neuen Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" angreifen. Das Besondere: Zu Beginn der Show ist die Jury "blind" und kann die Teilnehmer nur singen hören, nicht sehen.

In den USA läuft "The Voice" mit diesen Prominenten (v.l.):  Blake Shelton, Adam Levine, Christina Aguilera, Cee Lo Gree und Moderator Carson Daly. Quelle: dapd

In den USA läuft "The Voice" mit diesen Prominenten (v.l.): Blake Shelton, Adam Levine, Christina Aguilera, Cee Lo Gree und Moderator Carson Daly.

Frankfurt Eine neue Castingshow für Sänger plant der Sender ProSieben für den Herbst 2011. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagausgabe). Titel ist „The Voice of Germany“.

Der neue Geschäftsführer Jürgen Hörner sagte dem Blatt: „Es geht um ein musikalisches Casting, aber um eines mit einem innovativen Ansatz. Zu Beginn des Vorsingens zählt allein die Stimme. Es gibt 'blind auditions': Die vier Juroren - die noch nicht feststehen - sehen im Gegensatz zum Publikum die Sängerinnen und Sänger nicht, sie hören sie nur, sie sitzen mit dem Rücken zu ihnen.“

So zähle allein die Kraft der Stimme, sagte Hörner. „In Holland ist „The Voice' spektakulär aufgenommen worden.“ Die Juroren bekommen die Kandidaten nach der ersten Hürde zu sehen und coachen die ausgewählten Talente, wie Hörner erklärte. Laut „FAZ“ will ProSieben die Konkurrenz von „Deutschland sucht den Superstar“ bei RTL angreifen. Produziert wird die Show demnach von John de Mol. In den Niederlanden läuft „The Voice“ bei RTL 4.

ProSieben plant dem Bericht zufolge 17 Folgen, die donnerstags zur Hauptsendezeit nach 20.15 Uhr gesendet werden. Wer in der Jury sitzt, ist noch nicht bekannt. Zum Eurovision Song Contest im Mai - ProSieben strahlt ein Halbfinale aus - soll eine „Event-Woche“ laufen unter anderem mit einer täglichen Sonderausgabe von Stefan Raabs „TV Total“-Show unter dem Titel „Eurovision total“.

 

Von

dapd

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