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16.08.2011

10:34 Uhr

Promis im Urlaub

Auch am Strand wird am Image gewerkelt

Prominente zeigen um Urlaub gerne einmal viel Haut. Jüngste Beispiele: Heidi Klum und Kate Moss. Doch viele Schnappschüsse entstehen alles andere als zufällig. Ein Überblick, wo sich bekannte Körper räkeln.

Es gibt die einen Sommerbilder und die anderen Sommerbilder. Auf den einen braten mehr oder weniger attraktive Menschen am Strand, meist zwischen zahlreichen anderen Menschen. Auf den anderen sind grazile Frauen und athletische Männer zu sehen, die es sich auf einer Jacht oder an einem Hotel-Pool gutgehen lassen. Dies sind Prominente im Urlaub, die sich gerade wieder von Hawaii bis Saint-Tropez in bester Laune zeigen. Denn auch der Urlaub ist eine Gelegenheit, sich selbst zu inszenieren - der Bikini ist eben nicht nur eine Badebekleidung, sondern auch PR-Mittel.

Wer nichts gegen Paparazzi hat und sich richtig in Szene setzen will, reist an die französische Mittelmeerküste. An der Côte d'Azur gibt es türkisblaues Wasser, gewaltige Jachthäfen und Champagner in Strömen. „Es sind immer noch die klassischen Orte am Mittelmeer angesagt, Südfrankreich oder Italien. Vor allem für Stars aus Amerika hat das alte Europa einen Glamourfaktor“, sagt Alexander Stilcken, stellvertretender Ressortleiter Stars & Stories beim Magazin „Gala“. Dieses Jahr ließen sich schon das frischverheiratete Model Kate Moss, „X-Men“-Schauspieler Hugh Jackman oder Elton John mit Partner und Kind blicken. Stammgast in Saint-Tropez ist Super-Blondine Paris Hilton, die sich gern in knapper Badekleidung oder bei Partys ablichten lässt. Wer hier urlaubt, will gesehen werden.

Hier urlauben die Promis

Frankreich/ Monaco

Die Côte d'Azur mit Orten wie Saint-Tropez, Cannes, Nizza oder Monte-Carlo ist und bleibt ein Renner.

Italien

Capri, Portofino, die Insel Ponza oder Porto Cervo auf Sardinien klingen schick und sind es. Sting oder Bill Gates ließen es sich im Resort „Eco del mare“ im ligurischen Lerici gutgehen.

Kroatien

Stars zeigen sich in Küstenstädten wie Dubrovnik.

Griechenland

Gefeiert wird auf Mykonos.

Spanien

Auf Mallorca und Ibiza ist nicht nur Sangria-Wetttrinken für Billigurlauber angesagt, sondern auch Schaulaufen der Promis. Ein Klassiker ist außerdem Marbella an der Costa del Sol.

USA

Will Smith, Jennifer Aniston, Ben Stiller, Cameron Diaz und Matt Damon gehören zu den Fans von Hawaii im Pazifischen Ozean. An der US-Ostküste lockt die Insel Martha's Vineyard, wo auch die Obamas urlauben. Auch die Hamptons bei New York sind ein beliebtes Sommerfrischeziel. Im Winter geht es nach Miami Beach.

Indischer Ozean

Die Seychellen, Flitterwochenziel von Prinz William und Kate, sowie Mauritius stehen hoch im Kurs.

Deutschland

Zwischen Flensburg und Oberstdorf fällt einem bei Promifaktor und Sommerurlaub höchstens die Nordsee-Insel Sylt ein, und dort vor allem Kampen und Westerland. Alle anderen Ferienorte und Kurstädte - seien sie an der Ostsee, in den Mittelgebirgen oder in den Alpen - gelten als zu unglamourös oder aber sie sind zu diskret.

Dabei kommt es auf den Star an, wie er sich präsentieren will: „Einer Kate Moss ist es egal, wie sie vor Fotografen ins Wasser springt. Bei den Töchtern von Bernie Ecclestone sieht das anders aus“, sagt Stilcken. Mancher sorgt im Urlaub für Überraschungen. So gelang in Saint-Tropez ein Schnappschuss von Karl Lagerfeld, der ihn ohne Sonnenbrille zeigt. Wohl unfreiwillig Schlagzeilen machte Rapper Sean „P.Diddy“ Combs. Er wollte nach Angaben des Magazins „Closer“ mit einem üppigen Wodka-Vorrat nach Frankreich reisen. Der Zoll in Nizza soll ihn jedoch daran gehindert haben.

Dass man auch auf der ruhigeren Insel Korsika nicht sicher ist, erfuhr unlängst Heidi Klum. Sie kam einem Fotografen „oben ohne“ vor die Linse. Absichtlich oder unabsichtlich? Man weiß es nicht. Ihr Model-Körper rief jedenfalls Bewunderung in der Presse hervor. Auch die Moderatorin Michelle Hunziker sieht nicht wie eine Normalfrau aus, wenn sie an der italienischen Küste badet. Das „Zeit-Magazin“ stellte angesichts solch „schöner“ Bilder fest, dass die Strandfotos keine Paparazzibilder mehr seien, „auf denen ein roter Kreis ein unscharfes Etwas als Britney Spears oder ihre Cellulite markiert“. Und folgert: „Offensichtlich mussten sie den Prominenten nicht mit Teleobjektiven abgerungen werden.“ Vielmehr wollten die Promis wohl fotografiert werden.

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