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13.12.2012

10:51 Uhr

Skimode 2012

Auf der Piste wird's knallig bunt

VonMarie Mertens
Quelle:styleranking.de

In dieser Saison geht es auf den Pisten von St. Moritz bis Winterberg bunt zu. Im Trend liegen farbenfrohe Outfits in Neongelb, Grün oder Blau. Bei den Preisen ist die Skala nach oben offen.

Farbexplosion auf der Piste: Grün, Gelb und Rot dominieren diese Saison in der Skimode. PR

Farbexplosion auf der Piste: Grün, Gelb und Rot dominieren diese Saison in der Skimode.

DüsseldorfDie Skimode zeigt sich aktuell besonders vielfältig. „Die neuen Outfits wollen immer eindeutiger auf der Straße oder auf dem Weg zur Arbeit getragen werden”, weiß Markus Hefter, Projektleiter der Ispo München. Die Messe gilt als weltweit führende Sport-Business-Plattform und zeigt jährlich die Trends aus den Bereichen Sportmode und Sportartikel.

Zum einen feiern Naturtöne wie Beige, Braun oder Dunkelgrün ein Comeback und werden in Folkloremuster oder auch in Allover-Drucke umgesetzt. Zum anderen dominieren immer stärker Leuchtfarben wie Grün, Gelb, Rot oder Blau. Auch urbane Materialien wie Herringbone-, Woll-, Cord-, Canvas- oder Jeansoptiken setzen sich weiter durch und sollen die Alltagstauglichkeit der aktuellen Ski- und Snowboardmode unterstreichen.

Bei den Materialien sorgen neue Eigenschaften und Weiterentwicklungen in der Verarbeitung für eine noch höhere Funktionalität. Solche Qualitäten können laut Hefter dünne, leistungsfähige Laminate wie elastische Keramikmembranen sein, die das Klimamanagement verbessern. Stretchmaterialien und elastische Einsätze an Schultern, im Rücken oder Kniebereich verleihen außerdem maximale Freiheit und ermöglichen harmonische Bewegungsabläufe.

Auf der Piste bleibt ein Outfit aus mehreren Lagen ein absolutes Muss. „Am wichtigsten ist das Zwiebelprinzip“, weiß Ilka von Goerne vom Outdoorausstatter Schöffel. Der Skianzug sollte wasser- und winddicht sowie atmungsaktiv sein. Damit der Schweiß durch die Skijacke nach außen gelangen kann, müssen Unterwäsche und die sogenannte Mittellage aus Skirolle oder Fleece auch aus Funktionsfasern hergestellt sein.

Ob man sich im Winter fürs Skifahren oder Snowboarden entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Kleine, aber feine Unterschiede zeigen sich in der Mode. „Skifahrer tragen in der Regel körpernah geschnittene, elastische Jacken und Hosen. Snowboarder bevorzugen meistens weiter geschnittene, robuste Hosen mit Einsätzen an Knien und Hosenboden”, weiß von Goerne.

Eine Pflicht in beiden Sportarten sind Helme. Mützen dienen eher als Schutz und optisches Accessoire zum Après-Ski. Sie sind trotzdem unverzichtbar und sollten bei Wintersportarten wie Winterwandern, Rodeln oder Langlauf mit einem Fleece-Futter versehen sein, das den Schweiß absorbiert.

Gefütterte Handschuhe mit Windstopper eignen sich bei so gut wie allen winterlichen Outdoor-Aktivitäten. Ob man sich für Fäustlinge oder Fingerhandschuhe entscheidet, hängt von den persönlichen Vorlieben ab.

In eine qualitativ hochwertige Ski-Ausrüstung aus Jacke und Hose sollte man rund 350 Euro investieren. Die Skala ist auch hier nach oben offen. „Man muss wissen, für welchen Einsatz das Outfit gedacht ist”, sagt von Goerne. Sie rät zu einer Beratung im Sportfachhandel. Nur dort könne man sich die Zeit nehmen und mehrere Modelle anprobieren.

Bei der Skibekleidung ist die richtige Pflege das A und O. Outfits nach heutigen Standards sind noch in vielen Jahren voll funktionsfähig und halten im Durchschnitt neun Jahre. Deshalb muss es auch nicht jedes Jahr ein neues Outfit sein.

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