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20.11.2015

09:05 Uhr

Soziale Netzwerke

Facebook will bei Liebeskummer helfen

Frisch getrennt und die Facebook-Timeline ist voll von Fotos des Ex-Partners: Das will Facebook künftig vermeiden. Das Netzwerk testet eine neue Funktion, mit der sich Beiträge der verflossenen Liebe filtern lassen.

Damit Liebeskummer-Geplagte keine bösen Überraschungen mehr auf Facebook erleben, bietet das Netzwerk künftig wohl eine neue Funktion an. Reuters

Den Ex von Facebook ausklammern

Damit Liebeskummer-Geplagte keine bösen Überraschungen mehr auf Facebook erleben, bietet das Netzwerk künftig wohl eine neue Funktion an.

San FranciscoFacebook will seinen Nutzern die Zeit nach einem Beziehungs-Aus erleichtern. Eine neue Funktion soll nach der Trennung dafür sorgen, dass Posts und Bilder des Verflossenen fortan nicht mehr unter den neuesten Meldungen auftauchen, die der oder die vom Liebeskummer Geplagte sieht.

Das teilte Facebook-Produktmanagerin Kelly Winters am Donnerstag in ihrem Blog mit. Den Angaben zufolge will Facebook Nutzern die Funktion automatisch vorschlagen, wenn diese ihren Beziehungsstatus in dem sozialen Netzwerk ändern.

Das größte soziale Netzwerk der Welt wird den neuen Liebeskummerschutz zunächst auf mobilen Endgeräten in den USA testen. Dann soll entschieden werden, ob die Funktion all den knapp 1,5 Milliarden Nutzern weltweit angeboten wird.

Nutzer mit gebrochenem Herzen hätten so die Möglichkeit, nicht ständig mit der verflossenen Liebe auf Facebook konfrontiert zu werden, ohne den Ex-Partner gleich blocken oder virtuell entfreunden zu müssen. So würden frühere Ehemänner, Ehefrauen, Freunde und Freundinnen nicht vollends vor den Kopf gestoßen.

„Wir hoffen, dass diese Einstellungen den Leuten helfen, Beziehungen auf Facebook einfacher, komfortabler und kontrollierter zu beenden“, erklärte Winters.

Wer künftig seinen Beziehungsstatus auf Facebook ändert, wird seinen Namen auch von früheren Posts löschen können, auf denen man mit dem früheren Partner zu sehen ist. Die Funktion zeigt, wie tief verwurzelt Facebook mittlerweile in der Gesellschaft ist. Mehr als eine Milliarde Menschen besuchen das Netzwerk mindestens einmal am Tag.

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