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01.09.2011

16:18 Uhr

Studie

Deutsche greifen für Mode tiefer in die Tasche als Französinnen

Guter Geschmack muss nicht teuer sein: Die als stilsicher geltenden französischen Frauen geben einer Studie zufolge deutlich weniger Geld für Mode aus als ihre deutschen und italienischen Nachbarinnen.

Eine der wohl bekanntesten und modebewussten Frauen Frankreichs ist die Frau des Präsidenten: Carla Bruni-Sarkozy. ap

Eine der wohl bekanntesten und modebewussten Frauen Frankreichs ist die Frau des Präsidenten: Carla Bruni-Sarkozy.

ParisGuter Geschmack ist für die Französinnen offenbar nicht in erster Linie eine Geldfrage: Die für ihre Eleganz und ihre Stilsicherheit bekannten französischen Frauen geben einer Studie zufolge deutlich weniger Geld für Mode aus als ihre deutschen und italienischen Nachbarinnen. Während eine Französin im Jahr 2009 durchschnittlich für 410 Euro Kleidung kaufte, gaben die deutschen Frauen 602 Euro und die Italienerinnen 524 Euro aus, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Untersuchung des Französischen Modeinstituts (IFM) ergab. Über die vergangenen zehn Jahre lasse sich feststellen, dass die Französinnen beim Klamottenkauf zunehmend sparten und immer häufiger Modeketten aufsuchten als teure Boutiquen. 

„Im Gegensatz zu den deutschen Frauen warten die Französinnen nicht auf den neuesten Trend“, hieß es in der Studie mit dem Titel „Frauen und Mode - Frankreich, Europa 2011“. Sie hätten ohnehin ein gutes Modegespür und würden ihre Garderobe den Jahreszeiten entsprechend erneuern. Der Verlierer der vergangenen Jahre ist demnach die Jeans: Im vergangenen Jahr sei der mengenmäßige Absatz im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel eingebrochen - zu Gunsten von Kleidern, die seit etwa fünf Jahren boomen, wie das Modeinstitut feststellte. Allein 2010 seien fast ein Viertel mehr Kleider verkauft worden, vom Verkaufswert her mache dies ein Plus von fast einem Viertel aus.

 

Von

afp

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