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11.02.2012

11:13 Uhr

TV-Castingshow

Ivy Quainoo ist „The Voice of Germany“

„Un-fucking-fassbar“, kommentierte Jury-Mitglied Rea Garvey den Auftritt von Ivy Quainoo bei „The Voice of Germany“. Das Publikum schloss sich der Bewertung an und wählte 19-Jährige zur Gewinnerin der Castingshow.

Ivy Quainoo und ihre Coaches von der Band The BossHoss feiern ihren Sieg. dpa

Ivy Quainoo und ihre Coaches von der Band The BossHoss feiern ihren Sieg.

BerlinDie Berlinerin Ivy Quainoo hat die Castingshow „The Voice of Germany“ gewonnen. Die 19-jährige Deutsch-Ghanaerin überzeugte die Zuschauer der Finalshow am Freitagabend mit drei sehr stark vorgetragenen Songs und lag am Ende deutlich vor ihren drei Konkurrenten. Ihre Coaches, Alec und Sascha von der Band BossHoss, freuten sich unbändig mit ihrem Schützling über den Sieg.

Doch auch die anderen Coaches - Nena, Rea Garvey und Xavier Naidoo - hatten vor der Entscheidung Ivy Quainoo für ihre Darbietungen gelobt - ebenso wie die anderen Finalisten. Denn egal ob die Amerikanerin Kim Sanders (43), die in Mühltal bei Darmstadt wohnt, Max Giesinger (23) aus dem badischen Waldbronn, Michael Schulte (21) aus Dollerup in Schleswig-Holstein oder eben Ivy Quainoo - alle vier konnten mit ihren jeweils drei Songs bei der Sat.1-Liveshow überzeugen.

Doch Quainoo überzeugte eben etwas mehr. Sie sang zusammen mit BossHoss im kurzen roten Glitzerkleid den Evergreen „I Say A Little Prayer“, präsentierte ihr einem klassischen James-Bond-Filmsong nachempfundenes Finallied „Do You Like What You See“ und interpretierte mit Florence and the Machine deren Song „Shake It Out“ auf. Besonders dieser dritte Auftritt wurde von den Fans im Internet als „bombastisch“ und im Rea-Garvey-Slang als „un-fucking-fassbar“ bejubelt.

Quainoo erhielt am Ende ein gutes Drittel der Wertungspunkte (33,66 Prozent). Sanders (24,58 Prozent) und Schulte (23,78 Prozent) kamen auf ein knappes Viertel, der von Xavier Naidoo betreute Giesinger landete mit 17,99 Prozent auf dem vierten Platz.

Vor Beginn der Finalshow hatte noch Michael Schulte vor Ivy Quainoo gelegen, entscheidend dafür waren bis dahin die Downloadzahlen des jeweiligen Finalsongs. Am Ende wurden diese Downloads mal zwei genommen und mit den Telefonanrufen und SMS der „Voice“-Fans zusammengezählt. Noch während der Finalshow rückte Quainoo in den iTunes-Downloadcharts vom 13. auf den 4. Platz vor. Am Abend waren alle vier Finalsingles unter den Top zehn der Apple-Plattform, angeführt von Michael Schulte auf Rang 3.

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