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26.04.2011

12:07 Uhr

Verletzte Bewährungsauflagen

Lindsay Lohan muss im Leichenschauhaus putzen

Schauspielerin Lindsay Lohan bestreitet ihre Auftritte öfter vor Gericht als bei Dreharbeiten. Der wiederholten Verletzung ihrer Bewährungsauflagen verdankt die 24-Jährige nun einen reichlich unangenehmen Strafdienst.

Demnächst muss sich Starlet Lindsay Lohan wegen des mutmaßlichen Diebstahls einer Kette verteidigen. Quelle: Reuters

Demnächst muss sich Starlet Lindsay Lohan wegen des mutmaßlichen Diebstahls einer Kette verteidigen.

Los AngelesAuf Lindsay Lohan (24) kommen unglamouröse Aufgaben zu. „Sie wird einfache hausmeisterliche Dienste verrichten“, verriet Ed Winter von der Gerichtsmedizin in Los Angeles dem Promi-Portal „People.com“. Die Schauspielerin war am Karfreitag wegen Verletzung ihrer Bewährungsauflagen zu vier Monaten Haft und 480 Stunden Sozialdienst verdonnert worden. 120 Stunden davon muss sie im Leichenschauhaus mit Putzen und Müll aufsammeln verrichten. Das Berühren von Leichen bleibt ihr aber erspart. „Sie wird keine toten Körper anfassen müssen, aber sicherlich einige zu Gesicht bekommen“, sagte Winter.

Innerhalb einer Woche muss die Schauspielerin mit dem Strafdienst beginnen. Am Freitag kam Lohan nach Zahlung einer Kaution wieder aus dem Gefängnis frei. Ihre Anwältin hatte Berufung gegen das Urteil eingelegt. Wegen früherer Vergehen, darunter Trunkenheit am Steuer im Jahr 2007, unterliegt Lohan noch immer Bewährungsauflagen. Zudem kommt ein Diebstahls-Prozess auf das Starlet zu: Im Januar soll Lohan in einem Juwelierladen eine Goldkette im Wert von 2500 Dollar (umgerechnet etwa 1700 Euro) geklaut haben.

 

Von

dpa

Kommentare (1)

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Mitmensch

26.04.2011, 15:31 Uhr

Solche Berichte erwarte ich eher in der Boulevardpresse oder auf sensationsgierigen Internetseiten. Schade, dass das persöniche Schicksal einer B-prominenten Person nun auch dem Handelsblatt einen Bericht wert ist.

Menschen wie LL tun mir persönlich eher leid - welche Umstände haben dazu geführt, dass sie so unkontrolliert ihre unantastbare Menschenwürde aufgeben und dadurch dann kriminell werden? Sollte man sich eher mal fragen als Mitmensch.

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