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20.01.2004

08:41 Uhr

Wembley-Stadium soll 1 Milliarde Euro koten

Neue Bauten für Weltmetropole London

Londons Architekten haben weltweit ihre Pläne verwirklicht - nur nicht in ihrer eigenen Stadt. Das soll sich jetzt ändern.

Das neue Gebäude für die Swiss Re von Norman Foster.

Das neue Gebäude für die Swiss Re von Norman Foster.

HB LONDON. Auf dem Weg zur modernen Trendsetter-Metropole sind in den kommenden Jahren in London Bauten geplant, die das Gesicht und die Skyline der Stadt an der Themse verändern werden. Seit Jahren kommen viele der innovativsten Architekten aus London. Sie haben weltweit ihre Pläne verwirklicht, nur nicht in der Stadt, in der ihre Ideen entstanden. Das soll sich nun ändern.

Den Anfang dieser Entwicklung machte Sir Norman Foster mit seinem vom Finanzdienstleister Swiss Re in Auftrag gegebenen Hochhaus, in dem demnächst 4 000 Angestellte arbeiten werden. Das zapfenförmige Gebäude fordert zu Vergleichen geradezu heraus. Englische Kritiker haben den Bau mit einer der frühen Raketenentwürfe Wernher von Brauns verglichen. Die Londoner nennen das Gebäude eine „Gurke“.

Der Architekturkritiker des „Guardian“ prophezeite dem aus vielen Winkeln der Stadt wahrnehmbaren 180 Meter hohen Bau, dass er wie die St. Paul's Cathedral und die Canary Wharf die Skyline Londons für die nächsten Generationen bestimmen werde. Dasselbe treffe auch auf den von Renzo Piano entworfenen London Bridge Tower unweit der Tate Modern zu. Der umgerechnet 560 Millionen Euro teure Bau soll im Jahr 2009 fertig sein und hat auch schon einen Spitznamen: Glasscherbe. Das extrem spitzwinklig zulaufende Gebäude wird im unteren Teil Büros und im oberen Teil ein Hotel beherbergen, dessen Zimmer eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und die Themse bieten werden.

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