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09.01.2009

12:21 Uhr

Wetteraussichten

Der Winter zeigt sich weniger grimmig

Die ganz extreme Kälte ist zwar zunächst vorbei. Trotzdem gibt es weiter Dauerfrost. Der Schnee wirkt dabei wie ein Kühlakku und hält die Temperaturen niedrig.

Wegen des Frostes ist die Elbe stark vereist. Foto: dpa dpa

Wegen des Frostes ist die Elbe stark vereist. Foto: dpa

Vor allem nachts bleibt es bitterkalt: Die Experten rechnen mit Tiefstwerten von immer noch klirrenden minus 15 Grad. Tagsüber soll es nicht nur in Norddeutschland und in den Hochlagen der Mittelgebirge Temperaturen um oder knapp über null Grad geben, sondern zunehmend auch im Flachland. Weil Hoch „Angelika“ weiter nach Südosten abzieht, strömt keine Polarluft mehr nach Deutschland.

So warm, dass die geschlossene Schneedecke schmelzen würde, die fast ganz Deutschland wenn zum Teil auch nur leicht wie mit einem Zuckerguss bedeckt, wird es nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach aber nicht. Dazu wären mindestens plus drei Grad und mehr nötig.

In den erwarteten klaren Nächten, die das bisschen am Tag angesammelte Wärme ungehindert von Wolken in den Weltraum abstrahlen lässt, wirkt die Schneedecke dann nach den Worten von Meteorolgin Dorothea Paetzold wie eine Art Kälteakku. Und es gibt weiterhin mit Ausnahme der Küsten überall Nachtfrost, zum Teil auch strengen Nachtfrost.

Weil es keinen Wind und damit auch keinen Luftmassenaustausch gibt, bleibt das Wetter voraussichtlich bis weit in die nächste Woche hinein unverändert. Dabei bestimmt hoher Luftdruck das Wetter in Deutschland. Lediglich der äußerste Norden wird zeitweise von Tiefausläufern gestreift. Wegen einer sogenannten Inversionswetterlage ist es in höheren Lagen wärmer als in tieferen.

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