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08.03.2006

14:15 Uhr

Mode

Kurz geschoren und mit flauschigem Kragen - Pelzmode liebt Gegensätze

Ob kurz geschoren oder mit voluminösem Kragen: Die Pelzschneider lieben Gegensätze und kehren zu klassischen Farben zurück.

Pelzmode dpa

Gegensätze sind in diesem Jahr im Trend: Kurzschur-Jacke, Zobel-Kragen und Cape.

dpa/lhe FRANKFURT/MAIN. Ob kurz geschoren oder mit voluminösem Kragen: Die Pelzschneider lieben Gegensätze und kehren zu klassischen Farben zurück.

Was sie in dieser Woche (9. bis 12. März) auf der Messe Fur & Fashion in Frankfurt zeigen, hat nichts mehr zu tun mit den lindgrünen rosa- oder lilafarbenen Kreationen des vergangenen Jahres. Stattdessen gibt es die meisten Jacken und Mäntel wieder in den natürlichen Farbtönen braun, gold, schwarz oder ecru. Allenfalls eine Färbung in rost oder oliv erlauben sich die Designer.

Jacken aus kurz geschorenem Samtnerz werden mit voluminösen Schals oder Kragen aus russischen Zobel zum Hingucker. Häufig wird die Lederseite nach außen getragen. So bei einer beigen Bluse aus Ivory- Nerz, deren Lederseite handbemalt ist und wo sich der Nerz nur an Kragen und Stulpen ans Licht wagt. Ein dunkler Swakara-Persianer kann wie viele andere Modelle als Wendemantel getragen werden. Das sind weich wirkende Entwürfe, die zudem auch noch federleicht sein sollen. Für den Abend geeignet ist eine Persianer-Jacke, die durch eine spezielle Technik wie Spitze wirkt.

Die Formen sind meist schmal, die oft knopflosen Mäntel werden in der Taille von schmalen Gürteln oder Kordeln locker zusammengehalten. Capes und Ponchos sind auch ein Thema: So eine beige Ponchojacke aus kurzhaarigem Seidenlamm mit einem Ton-in-Ton dazu passendem langhaarigen Dachskragen. Verzierungen sind aufgedruckte Tattoos oder an einem olivgrünen Mantel aus Kaninchen verspielte Rüschengirlanden aus Fell.

Ganz wichtig sind weiter Accessoires, die den Damen auch für weniger Geld ein Pelzgefühl gönnen. Auffallend ein kurzes Cape aus Platinum-Nerz, das am unteren Rand mit Fell-Ketten interessant verarbeitet ist. Bei Taschen, Gürteln, Muffs und Mützen ist Pelz ebenfalls angesagt.

Die Messe-Veranstalter sind überzeugt, dass sich auch die Männer stärker für Pelz erwärmen werden. Sie sollen das Fell meist nach außen tragen, wie bei einem Mantel im Uniformstil aus Hamster. Das Spiel mit dem Kontrast zwischen Lang- und Kurzhaar machen die Herren auch bei einem Lammfellmantel mit langfelligem Kragen mit. Etwas Besonderes für die jungen unter ihnen ist eine kurze Jacke im Material-Mix aus Leder, Textil und Platinum-Nerz: Die Fellstücke gucken dabei aus dem aufgerissenen Stoff hervor.

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