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06.02.2006

14:05 Uhr

Mode

Mann trägt Petrol und Beeren-Farbe

Die Modebranche schaut seit Sonntag nach Düsseldorf, um sich auf der weltgrößten Modemesse CPD über die Trends für den nächsten Herbst und Winter zu informieren. An Stellenwert gewinnt in diesem Jahr die Herrenmode.

dpa DüSSELDORF. Die Modebranche schaut seit Sonntag nach Düsseldorf, um sich auf der weltgrößten Modemesse CPD über die Trends für den nächsten Herbst und Winter zu informieren. An Stellenwert gewinnt in diesem Jahr die Herrenmode.

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet dieses Segment in den Messehallen einen Flächenzuwachs von 56 Prozent. Einige Aussteller geben dem Messestandort im Ballungsraum am Rhein inzwischen den Vorzug gegenüber Berlin. Viele aus der Branche wünschen sich eine stärkere Konzentration auf einen deutschen Messeplatz.

Als wichtigste Modefarbe für „ihn“ muss in der nächsten kalten Saison Petrol in den Herren-Kleiderschrank. Sie findet sich bei Hemden, Hosen, Pullovern, Krawatten und Jacken in Karo- und Streifenvariationen oder Ton in Ton. Beim legeren Freizeit-Look gesellen sich Türkis und Jade zu der ansonsten eher militärisch inspirierten blau-grünen Farbfamilie. Gewaschene Qualitäten in Cord und Denim werden mit Zippertaschen, versetzten Nähten und Streifen angeboten. Der moderne Mann pflegt im nächsten Winter einen lässigen Chic, der auf edlen Materialien basiert.

Hosen-Designer für „gentlemen“ orientieren sich häufig an klassischer britischer Mode. Anzüge und Kombinationen in Karos und Glencheck erinnern an Sherlock Holmes. Besonderen Wert wird auf knitterfreie und waschbare Ware gelegt. Diese Mode strahlt englische Behaglichkeit und Naturverbundenheit aus. Dazu passen Freizeithemden mit Blümchenstoff ebenso wie grobe Strickjacken mit Zopfmuster und Jacken aus Samt. Dabei dominieren warme Herbstfarben wie Grün, Oliv, Braun, Rost, Beige und Grau.

Modemutige Männer können sich im nächsten Herbst und Winter aber auch an die neuen Beerentöne heran wagen. Die Hersteller greifen heftig in den Farbtopf und mixen Töne von Magenta bis Aubergine. In die Garne werden Metallanteile eingewebt, die dem Stoff einen futuristischen Touch verleihen. Modebewusste Männer können zwischen aufgesetzten Glanzstreifen und bewusst ausgefransten Saumkanten wählen. Der Clou: Hemden und Pullover kommen künftig tailliert daher.

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