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15.04.2015

10:34 Uhr

„Monitor“-Moderator

Klaus Bednarz mit 72 Jahren gestorben

Klaus Bednarz ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Der frühere „Monitor“-Moderator galt als einer der profiliertesten und meinungsstärksten deutschen TV-Journalisten der Nachkriegszeit.

Der TV-Journalist moderierte „Monitor“ und war ARD-Korrespondent in Warschau. ap

Klaus Bednarz

Der TV-Journalist moderierte „Monitor“ und war ARD-Korrespondent in Warschau.

KölnDer als kritischer Moderator des politischen Fernsehmagazins „Monitor“ bekannte Journalist Klaus Bednarz ist tot. Bednarz starb Dienstagabend im Alter von 72 Jahren, wie der WDR am Mittwoch in Köln mitteilte. Für den Sender moderierte er von 1983 bis 2001 "Monitor", außerdem war er Redaktionsleiter der Sendung. Bednarz lebte zuletzt in einem kleinen Dorf nahe Schwerin.

Der am 6. Juni 1942 geborene Bednarz war neben seiner „Monitor“-Tätigkeit auch Kommentator der ARD-Sendung „Tagesthemen“ und von 2002 bis zu seiner Pensionierung 2007 WDR-Chefreporter und ARD-Sonderkorrespondent. Er gründete außerdem das ARD-Studio in Warschau und war Leiter des ARD-Studios in Moskau.

Für seine journalistische Arbeit erhielt der Journalist zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Carl-von-Ossietzky-Medaille, die Goldene Kamera und den Umwelt-Medienpreis der Deuschen Umwelthilfe.

WDR-Intendant Tom Buhrow nannte den Verstorbenen „einen der bedeutendsten deutschen Fernsehjournalisten“. „Klaus Bednarz war ein unbeugsamer Fürsprecher für Mensch und Umwelt.“ Unter seiner Leitung habe die Sendung „Monitor“ Herausragendes und Richtungsweisendes auf dem Gebiet des investigativen Journalismus geleistet. WDR-Chefredakteurin Sonia Seymour Mikich erklärte, „Klaus Bednarz war ein Anker für alle, die sich für Menschenrechte, Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen“.

Von

afp

Kommentare (3)

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Herr Horst Meiller

15.04.2015, 12:16 Uhr

Es bleiben immer noch genügend linksextreme Meinungsmanipulatoren übrig...

Herr M. M.

15.04.2015, 12:41 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Herr M. M.

15.04.2015, 13:08 Uhr

Ja,Kammschott halten Sie lieber ihre Reihen fest geschlossen und das Fähnchen schon hoch.

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