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26.04.2012

16:00 Uhr

Musik

Die „Toten Hosen“ rockten Frauenkloster

Die Düsseldorfer Punkband hat in den größten Hallen Deutschlands gespielt. Ihren schrägsten Auftritt legten die Männer um Sänger Campino aber an einem eher stillen Ort hin.

Campino, Sänger der Toten Hosen, hat auch schon im Frauenkloster gespielt. dapd

Campino, Sänger der Toten Hosen, hat auch schon im Frauenkloster gespielt.

DortmundDie Toten Hosen haben in ihrer bisher 30-jährigen Laufbahn nicht nur in den üblichen Veranstaltungshallen und Clubs gespielt. Der ungewöhnlichste Auftrittsort sei ein Frauenkloster gewesen, sagte Frontmann Campino im Interview dem Magazin „Rock Hard“ (Dortmund/Maiausgabe). Die Mädchen, die dort zur Schule gegangen seien, hätten sie ohne das Wissen der Äbtissin und der Nonnen eingeladen. Als sie dann im Klostergarten standen und „Huhu! Wir sind's!“ riefen, habe sie die Äbtissin zur Rede gestellt - „eine saucoole Frau“, sagte Campino. Nachdem sie ihr den Einladungsbrief gezeigt und erklärt hätten, dass sie die Toten Hosen aus Düsseldorf seien, habe das Konzert tatsächlich steigen können.

Ein Konzert im Tresorraum einer Sparkasse, zu dem der Direktor eingeladen habe, kam dagegen doch nicht zustande. „Leider sind die Bankkunden so dermaßen durchgedreht, als sie davon gehört haben, dass er das Angebot wieder zurückziehen musste“, sagte Campino.

Von

dpa

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