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11.11.2016

04:26 Uhr

Musiklegende

Leonard Cohen ist tot

Kulthits wie „Hallelujah“ und „Suzanne“ haben ihn weltberühmt gemacht: Die kanadische Musiklegende Leonard Cohen ist im Alter von 82 Jahren gestorben.

Leonard Cohen

Musiklegende ist im Alter von 82 Jahren gestorben

Leonard Cohen: Musiklegende ist im Alter von 82 Jahren gestorben

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Los AngelesLeonard Cohen ist tot. Der kanadische Sänger und Songschreiber sei im Alter von 82 Jahren gestorben, teilte sein Label Sony Music Canada in der Nacht zum Freitag per Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Mit tiefem Schmerz teilen wir mit, dass der legendäre Dichter, Songschreiber und Künstler Leonard Cohen gestorben ist“, hieß es auch auf seiner Facebook-Seite. „Wir haben einen der verehrtesten und produktivsten Visionär verloren.“

Eine Gedenkveranstaltung werde zu einem späteren Zeitpunkt in Los Angeles stattfinden. Die Familie bitte darum, ihre Privatsphäre zu respektieren. „Heute haben wir einen unserer größten Botschafter und Ikonen verloren“, schrieb der Bürgermeister von Cohens Geburtsstadt Montreal bei Twitter. Die Fahnen in Montreal würden auf Halbmast gesetzt.

„You Want It Darker“

Der Tod hatte sich angekündigt. „You Want It Darker“ hieß Leonard Cohens letztes Album, voller dunkler Anspielungen. Mehr und mehr hatte sich der kanadische Musiker in den vergangenen Jahren aus der Öffentlichkeit in seine bescheidene Wohnung in Los Angeles zurückgezogen. Die Gesundheit wollte nicht mehr mitspielen.

Mit seiner rauchigen Stimme, dem tief in die Stirn gezogenen schwarzen Hut und der ihn stets umgebenden Aura tiefster Melancholie galt Cohen als Phänomen, Legende und einer der herausragenden Songschreiber aller Zeiten. Kollegen und Millionen Fans auf der ganzen Welt trauern um den kanadischen Meister der Melancholie.

Im Alter war der Liedermacher noch einmal so richtig zurückgekehrt, nachdem er zwischenzeitlich gegen Depressionen gekämpft hatte und jahrelang in einem Zen-Kloster verschwunden war. „Wenn ich von Depressionen spreche, spreche ich von klinischen Depressionen, die der Hintergrund meines ganzen Lebens sind, ein Hintergrund voller Angst und Beklemmung, einem Gefühl, dass nichts richtig läuft, dass Zufriedenheit nicht möglich ist und alle Strategien in sich zusammenfallen“, sagte er einmal dem britischen „Guardian“. „Ich bin froh, sagen zu können, dass diese Depression sich langsam aufgelöst hat und nie wieder mit derselben Kraft in mein Leben zurückgekommen ist.“

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

11.11.2016, 16:49 Uhr

"Frau Annette Bollmohr
Als gäbe es nicht mehr als genug Sinnvolleres zu tun, und zwar für jeden."

Wie zum Beispiel aber auch jeden Artikel zu kommentieren.....

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