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18.11.2015

00:55 Uhr

Nazi-Raubkunst

MoMA gibt Kirchner-Bild an Erben zurück

Es hat jahrelang gedauert, aber am Ende gab das legendäre New Yorker MoMA klein bei: „Sandhügel am Engadin“ von Kirchner geht an die wahren Erben von Kunstsammmler Max Fischer zurück. Er musste vor den Nazis fliehen.

Das MoMA gibt ein Gemälde des Brücke-Malers Kirchner an die rechtmäßigen erben zurück. Kustsammler Max Fischer musste  das Werk zurück lassen als er vor den Nazis floh. dpa

Museum of Modern Art in New York

Das MoMA gibt ein Gemälde des Brücke-Malers Kirchner an die rechtmäßigen erben zurück. Kustsammler Max Fischer musste das Werk zurück lassen als er vor den Nazis floh.

New YorkDas New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) gibt ein Gemälde des Malers Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) an die Erben des deutschen Kunstsammlers Max Fischer zurück.

Nachdem die Erben sich vor einigen Jahren an das Museum gewandt hatten, habe nun eine Einigung über das zwischen 1917 und 1918 entstandene Gemälde „Sandhügel am Engadin“ erzielt werden können, teilte das MoMA am Dienstag mit.

Bei einer aufwendigen Untersuchung sei herausgefunden worden, dass Fischer das Bild bei seiner Flucht vor den Nationalsozialisten aus Deutschland in die USA zurücklassen musste. Über einen Kunsthändler und eine Galerie gelangte es ans MoMA, ohne das Fischer davon wusste.

„Es fühlt sich nicht wie ein Verlust an“, sagte MoMA-Direktor Glenn Lowry der „New York Times“. „Es fühlt sich an, als ob wir das Richtige machen.“

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