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01.04.2015

16:25 Uhr

Neuer Bond „Spectre“

Agent 007 macht sich in Mexiko unbeliebt

Einzelhändler in Mexiko-Stadt sind derzeit nicht gut auf James Bond zu sprechen. Dreharbeiten für den jüngsten Teil legten Teile des Zentrums der Stadt zwei Wochen lang lahm. Die Entschädigung dafür sei „lächerlich“.

Auch auf dem zentralen Zócalo-Platz wurde zwei Wochen lang bis zum Mittwoch gedreht. Reuters

Bond-Dreh in Mexiko-Stadt

Auch auf dem zentralen Zócalo-Platz wurde zwei Wochen lang bis zum Mittwoch gedreht.

Mexiko-StadtJames Bond hat den Einzelhändlern in Mexio-Stadt Einbußen in Millionenhöhe beschert. Wegen der Dreharbeiten für den jüngsten Film über den britischen Geheimagenten wurden in der Innenstadt der Millionenmetropole viele Straßen und Einkaufszentren geschlossen, wie die Handelskammer Canacope mitteilte.

Mehr als 6000 Läden seien betroffen und hätten insgesamt 24,6 Millionen Dollar (22,8 Millionen Euro) verloren.

Daniel Craig alias 007 ist für „Spectre“ unter anderem im alten Senatsgebäude von Mexiko-Stadt im Einsatz. Auch auf dem zentralen Zócalo-Platz wurde zwei Wochen lang bis zum Mittwoch gedreht. Vor der Kamera stand dabei auch das erste mexikanische „Bond-Girl“ Stephanie Sigman.

Zwar haben die Dreharbeiten dem Stadtzentrum enorme Aufmerksamkeit beschert. Doch die Entschädigung von 100 bis 130 Dollar pro Tag für die Geschäfte sei angesichts des tatsächlichen Ausfalls "lächerlich", beklagten die Händler laut Canacope.

Von

afp

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