Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.03.2012

17:07 Uhr

Neues Buch

Sarrazin hält den Euro für überflüssig

Ein umstrittenes Buch über Integrationspolitik hatte Thilo Sarrazin im Jahr 2010 den Vorstandsposten bei der Bundesbank gekostet. Als Währungshüter verstand er sich dort wohl nicht, denn den Euro hält er für überflüssig.

Der ehemalige Berliner Finanzsenator und Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin. dpa

Der ehemalige Berliner Finanzsenator und Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin.

MünchenEx-Bundesbanker Thilo Sarrazin hat ein neues Buch geschrieben. Nach seinem umstrittenen Buch „Deutschland schafft sich ab“ nimmt er sich nun Europa vor. Der Titel des rund 350 Seiten dicken Werkes lautet: „Europa braucht den Euro nicht. Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat“. Es erscheint am 22. Mai.
Sarrazin stelle darin die Währungsfrage in einen größeren Zusammenhang, heißt es auf der Internetseite der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) in München: „Er zeichnet die verheerenden Resultate politischen Wunschdenkens nach und stellt die Debatte vom Kopf auf die Füße.“ Sarrazin, der mit „Deutschland schafft sich ab“ eine heftig geführte Kontroverse über die Zuwanderung ausgelöst hat, will sein neues Werk am 22. Mai in Berlin vorstellen.

Von

dpa

Kommentare (31)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Lump

23.03.2012, 17:25 Uhr

Da hat der gute Sarrazin schon wieder Recht. Denn was nützen "politische Projekte", die die Lebensgrundlagen der einzelnen europäischen Nationen zerstören?
Wer von den "Vereinigten Staaten von Europa" fabuliert, sollte dringend zum Arzt gehen. Der wäre wohl früher auch für die Nazis warm geworden oder hätte im östlichen Sozialismus eifrig die linke Faust geballt. Diese Dinge sind in ihrem Willensfanatismus durchaus vergleichbar!

Lars

23.03.2012, 17:32 Uhr

Sarrazin, der immerhin im Vorstand der Deutschen Bundesbank saß, hat sicher das eine oder andere zum Thema "Euro" zu sagen.

Wirklich spannend ist doch die Frage, ob sich wieder der überwiegende Teile des publizistischen und des politischen Establishments bemühen werden, aus Sarrazin die Karikatur eines demokratiefeindlichen Populisten zu machen, und dabei auch nicht vor gezielter Verfälschung seiner Aussagen zurückschrecken.

steuer_michel

23.03.2012, 17:34 Uhr

Herr Sarrazin, nicht nur reden und Bücher schreiben.

Treten Sie endlich aus der SPD aus und gründen eine neue Partei. Sie werden eine breite Unterstützung erfahren!

Wir brauchen endlich eine Alternative hier in Deutschland!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×