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28.11.2012

12:27 Uhr

Neuseeland

Im Bann der Hobbit-Manie

VonUrs Wälterlin

Tausende kostümierte Fans und auch zahlreiche prominente Gäste bevölkern zur Weltpremiere des Fantasy-Films „Hobbit” die neuseeländische Hauptstadt Wellington. Der Mittelerde-Boom bringt dem Land auch finanziellen Segen.

SydneyDie meisten hatten Stunden lang gewartet, einige hatten schon am Vorabend entlang des 500 Meter langen roten Teppichs Stellung bezogen, komplett mit Schlafsäcken und Kissen. Am Mittwochabend war es dann soweit: tausende von Fans, viele als Hobbits, Elfen oder Zauberer verkleidet, jubelten in Wellington den Darstellern und Produzenten des neusten neuseeländischen Fantasiefilms zu. Beobachter sprachen von einer eigentlichen „Hobbit-Manie“, die Neuseeland gepackt habe. Der erste der Ehrengäste war Regisseur Peter Jackson.

Der 51jährige trat den langen Weg zur Weltpremiere seines Films im bekannten Schmuddel-Look an. Nicht frisiert, trug er ein paar ausgelatschte Trekkingschuhe, die einzigen Schuhe, die er besitze, meinte der Erfolgsregisseur gegenüber Journalisten. Hauptdarsteller Martin Freeman, der den Hobbit Bibo Baggins spielt – Bilbo Beutlin in der deutschen Fassung des Films– zeigte sich erleichtert, dass Jackson überhaupt Schuhe trug.

Eine ausgewählte Gruppe von Gästen konnte sich später den Film "Der Hobbit - eine unerwartete Reise" nach Schilderungen des Autors J.R.R. Tolkien ansehen. Der Streifen ist der erst Teil der Vorgeschichte der „Herr der Ringe“-Serie. Diese ebenfalls von Jackson verfilmte Trilogie gehört zu den erfolgreichsten und rentabelsten Filmen aller Zeiten. „Der Hobbit“ kann ab Mitte Dezember in weltweit 25 000 Kinos gesehen werden.

Nebst Freeman spielen Cate Blanchett (als Elbenfürstentochter Galadriel), Richard Armitage (als Thorin Eichenschild), Andy Serkis (Gollum) und der Komiker Barry Humphries mit, der die Rolle des Orkkönigs übernommen hatte.

Der Schauspieler Ian McKellen, der den Zauberer Gandalf spielt, sprach über eine Videoverbindung zu den Fans. Blanchett, eine 43 jährige Mutter von drei kleinen Kindern, meinte, der Film eigne sich auch für junge Kinobesucher. Es gäbe zwar ein paar Szenen, wo auch sie sich die Augen habe zuhalten müssen. Es sei aber wie mit den Märchen der Gebrüder Grimm: „Die Kinder wollen doch verstehen, was Terror ist“.

Kommentare (1)

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abc

28.11.2012, 15:43 Uhr

@HB: ELBEN sind das, keine Elfen. :-)

Elfen = in Kinderbüchern kleine Wesen die fingergroß sind und in Blumen leben.
Elfen = in Erwachsenenbüchern fingergroße Wesen die in Blumen leben und gern gern Sex machen
(Dunkel-)Elfen = in Fantasybüchern magische Wesen die Menschen als Sklaven halten wollen
Elben = menschenähnliche Wesen mit hoher Lebenserwartung, Weisheit und magischem Wissen.

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