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08.03.2012

14:17 Uhr

New York

Die Armory Show wandelt sich

VonBarbara Kutscher

Die New Yorker Messe Armory Show will eine Boutiquemesse für zeitgenössische Kunst bleiben. Und versammelt doch 224 internationale Galerien. Wer’s nicht persönlich schafft, kann indes auch online stöbern auf Paddle8.

Blick in den Stand der Galerie Thomas Schulte mit Werken von Alice Aycock. PR

Blick in den Stand der Galerie Thomas Schulte mit Werken von Alice Aycock.

New YorkDie 14. Ausgabe der Armory Show für zeitgenössische und moderne Kunst (8.-11.3.2011) verschrieb sich eine markante Neudefinierung. Die anstehende Mai-Premiere von Frieze Art Fair New York, die 160 führende Galerien und so glänzende Namen wie Gagosian und Hauser & Wirth verpflichten konnte, beschleunigte den langst überfälligen Prozess. „Anders als andere Messen streben wir ein Boutiquemodell an“, erklärt der neue sympathische Armory-Direktor Noah Horowitz (33), der im November von der Online-Messe VIP Art Fair abgeworben wurde.  Das Konzept könnte aufgehen.

Die Galerie Thomas Schulte aus Berlin konnte gleich am Eröffnungsabend zwei Skulpturen der amerikanischen Bildhauerin Alice Aycock verkaufen. Aycock hat wunderbar abstrakte Bilder gefunden für die Großstadtdynamik – einerseits Wind und Wellen, andererseits die Gedankenstrudel und –ströme, die New York in die Welt sendet.

Bewusste Verkleinerung

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Aussteller auf der Armory Show um 20 Prozent auf 224 Galerien geschrumpft. Das wird der Chicagoer Messegesellschaft Merchandise Mart Properties (MMPI) erst einmal Einbussen bescheren. „Wenn wir eine richtig großartige Messe auf die Beine stellen, dann werden wir schließlich auch Gewinn machen“, hofft Paul Morris, Vice President Art Shows and Events bei MMPI. Neu sind neben größeren Ständen und verbessertem Layout eine Media Lounge und die Solo Projects Abteilung. „Armory Focus“ stellt 19 Händler skandinavischer Kunst ins Rampenlicht.

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